Hey Leute,
ich fange bald mit Elvanse an – allerdings nicht in voller Dosis, sondern mit einem sanften Einstieg in ganz kleinen Schritten, wie es mir meine Psychiaterin empfohlen hat.
Der Grund: Ich habe großen Respekt davor, Medikamente zu nehmen, besonders solche, die das Bewusstsein beeinflussen könnten. Ich kämpfe mit einer ausgeprägten Angst vor Kontrollverlust, was mir den Einstieg zusätzlich erschwert.
Ich weiß rational, dass Elvanse vielen hilft – und ich wünsche mir das auch für mich. Aber emotional bin ich schnell überfordert, wenn ich zu viele Infos oder negative Berichte sehe.
Daher auch mein Wunsch an euch: Bitte, wenn ihr antwortet, schreibt eher Ermutigendes als Abschreckendes.
Meine Psychiaterin meinte, bei so kleinen Mengen wie 2,5–5 mg werde ich höchstwahrscheinlich einfach nichts spüren – was völlig okay wäre.
Aber wie das halt so ist:
Im Internet schreiben dann doch ein paar Leute Horrorsachen – sogar über Unterdosierungen!
Und das setzt mich total unter Druck, obwohl ganz viele sagen, dass man bei kleinen Mengen einfach „gar nichts merkt“.
Ich hoffe, durch das langsame Einschleichen etwas Vertrauen aufzubauen – und nicht das Gefühl zu haben, direkt mit der Tür ins Haus zu fallen.
Was ich mir erhoffe:
- weniger GrĂĽbeln
- mehr innere Ruhe
- weniger Getriebenheit
- mehr Präsenz in mir selbst
- klarere Gedanken und weniger Angst
- endlich mal „einfach da sein“, ohne ständig im Kopf auf Flucht zu sein
Ich bin jetzt auch in Therapie, um genau diese Muster anzugehen – aber ich wünsche mir sehr, dass Elvanse mir eine Art inneren Anker geben kann.
Habt ihr Erfahrungen mit Mikrodosierung gemacht?
Hat sich das Einschleichen fĂĽr euch gelohnt?
Wie habt ihr das erste Mal erlebt, ohne direkt voll einzusteigen?
Ich freue mich über jeden liebevollen Erfahrungsbericht und danke euch jetzt schon – ehrlich – für eure Zeit und eure Offenheit.
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