Elvanse-Richtige Dosierung

Guten Abend,

Woran erkennt man bei Stimulanzien bzw bei Elvanse die richtige Dosierung? Also ich nehme Elvanse Adult 50mg , davor 30mg.(nur 2 Monate). Bei 50mg habe ich das Gefühl, mich geerdeter zu fühlen. Bei 30mg ist mehr „Ruhe“ im Kopf glaube ich. Was meint ihr? Ich meine aber ,dass ich bei 50 mg mehr Motivation verspüre…

Moin @Alexander25

Ich habe bei mir gemerkt dass ich (mit 50mg) überdosiert war, weil meine Hyperaktivität wieder voll durchgeschlagen hatte

Mit 30mg ist es deutlich besser und erheblich angenehmer.

Nehme aber mehrere Dosen am Tag um gescheit hin zu kommen.

Wie lange kommst du denn so damit hin?

Also die Impulsivität ist auch bei 50mg bei mir gedämpft. Es hält 8 Stunden an. Allerdings reicht das oft nicht für den Tag. Deswegen wollte ich noch zusätzlich Attentin bei Bedarf.

Wenn ich dir meine Erfahrungen darlegen darf…

Es ist leichter mehrere Dosen Elvanse zu nehmen als Attentin verschrieben zu bekommen.

Das hab ich auch vor gehabt und bin damit gescheitert.

Habe dafür mehrere Einzeldosen ausprobiert und dabei einiges über mich selbst gelernt.

Zum einen komme ich (entgegen meiner Erwartungen) besser mit mehreren niedrigen Dosierungen klar, zum anderen ist die Abdeckung echt genial.

Nehme 20/20/20, wobei ich die erste Dosis um 7 und die letzte um 16 Uhr nehme.

Damit komme ich dann bis 21/2130 ca. hin.

Vielleicht wäre sowas ja eine Idee für dich?
Bzw. mal ein Gedanke und ein Gespräch mit deinem Arzt darüber wert?

Ok, ja, ich kenne diese Wahl der Dosierung. Meinst du das weil man Attentin schwieriger auf Rezept bekommt?

Nicht direkt schwieriger es ist halt schweineteuer wenn ich das so sagen darf und die Kasse zahlt es nicht. Ich kämpfe gerade um eine Kostenübernahme weil bei mir ausschließlich Attentin funktioniert…

1 „Gefällt mir“

faszinierend, wenn ich zu viel nehme, bewege ich mich gar nicht mehr ^^

Deine Art zu dosieren finde ich aber gut, könnte sein, dass ich bald ähnliches probieren werde.
War bisher bei 50mg morgens, bin dann teilweise runter auf 40, weil damit die NW im Griff blieben. Ich bin aber von der Wirkdauer nicht so begeistert und wir beide hatten es glaube ich auch schon davon, dass ich langfristig vllt mal eine zweite Dosis gehen werde. 30/20 haben bisher nicht funktioniert. Weil die 30mg die Konzentration nicht ausreichend erhöht haben bzw. die Störgeräusche nicht ausreichend ausgeblendet haben. Die 20mg am Nachmittag haben dann aber meistens nur zu Folge, dass es für eine kurze Zeit gut ist, ich danach aber irgendwie etwas neben mir stehe (ist wohl die beste Beschreibung, keine Ahnung).

Derzeit, bin ich wieder auf Fluoxetin, hab mir aber nur 10mg geben lassen und probiere jetzt ein paar Tage 30mg Elvanse, weil alles andere zu viel zu sein scheint. Werde am Wochenende Mal wieder mit ein paar Freunden weggehen, da nehme ich vermutlich die anderen 20mg noch am Nachmittag.
Ich muss dazu aber sagen, dass es bei mir keine Rolle spielt wann ich die Stims nehme, ich kann damit irgendwie nur besser schlafen, als schlechter - vllt Träume ich aktiver und schlafe damit wohl weniger tief, bin am nächsten Tag aber genauso fit(?), subjektiv ist es also egal.

Wenn ich das bei meinem Psych ansprechen würde, würde er mir aber den Vogel zeigen. Er ist nicht mal überzeugt, dass es nötig ist zwei Dosen am Tag zu nehmen „das wäre nur in extrem seltenen Fällen notwendig“. Also müsste ich wohl entweder auf eine höhere Dosis pokern, damit lügen und mich unwohlfühlen oder eben mit weniger auskommen. Wobei ich noch nicht ganz überzeugt bin, wie 20mg morgens überhaupt reichen sollen um den Alltagslärm auszuhalten^^ Her mit den guten Infos :smiley:

1 „Gefällt mir“

Klingt mal wieder so als ob da jemand überzeugt ist dass diese Tabellen der heilige Gral sind :no_mouth:

Generell solltest du ungefähr wissen wie lange du mit einer Dosis hin kommst und wie lange du brauchst bis du den Wirkentritt hast um entsprechend nachnehmen zu können

Und nur der Form halber nochmal der Hinweis dass während der eindosierungsphase komplett auf jegliches Koffein verzichtet werden sollte.

Deinen Arzt solltest du jedoch nicht anlügen.
Thema Vertrauensbasis und so…

Du kannst/ solltest jedoch, wenn er sich nicht überzeugen lässt, dich auf die Suche nach einem anderen machen, der eine größere Expertise auf dem Gebiet hat.

Alles andere wäre wohl leider nicht zielführend.

Im Endeffekt geht es darum dass du gut eingestellt wirst damit du den größtmöglichen Nutzen aus der Medikation ziehen kannst.

Dein Ziel sollte es demnach nicht sein dass sich dein Arzt damit wohl fühlt mit dem was er dir verschreib sondern womit du am besten klar kommst.

befürchte auch, dass er das so sieht. Ist auch schon ein älteres Semester, kann gut sein das er dadurch andere Überzeugungen hat oder einfach langsam weniger böswillig gemeint engstirnig wird / wurde.

das Problem mit der Wirkdauer ist leider nicht ganz so eindeutig wie bei MPH, was ich aber eigentlich ans angenehm empfinde. Eintritt merke ich teilweise noch recht deutlich, Austritt dann nur unspezifisch. Unter Elvanse scheint es auch eher so zu sein, dass ich danach müde werde, meine Augen „sandig“ werden und ich dann auch merke, dass ich nicht mehr ganz auf höhe bin. Kann natürlich auch einfach mal ein langer Tag gewesen sein, am Essen liegen oder einfach ne Art Unterzuckerung darstellen. Und da ich die Meds nicht immer zum gleichen Zeitpunkt nehmen (nehmen kann), ist es auch schwieriger exakter zu werden. Beim Arbeiten kanns schon mal sein, dass ich 2h früher als sonst aufstehen muss und entsprechend auch früher Medikamente nehmen muss/möchte.

Koffein spielt auch bei mir eine Rolle, gut erkannt^^ allerdings macht es bei 30mg nichs aus und bei 50 muss ich es weglassen. Esse ich vorher was, spielt der Kaffee auch keine Rolle etc… Denke, da kann oder muss ich gar nicht so viel finetunen, ist eher so, dass ich davon körperliche Veränderungen merke, wie z.B. wieder hibbelliger zu sein. Beim morgendlichen wach werden, so das der Kopf gut arbeiten kann, hilft es aber auch. Daher is weglassen nur bedingt eine Option. Glaube auch nicht, dass ich es damit wahnsinnig übertreibe. Mache auf 300ml meistens 2 Kaffeelöffel instant Kaffee und dazu Hafermilch, dann trinke ich erstmal eine ganze Weile keinen mehr und wenn mich mittags die Lust überkommt ist das glaube auch nicht weiter tragisch. Bisher ist es nur selten, dass ich das Gefühl habe der Kaffee war jetzt eher zuviel.

Naja, nochmal auf die Suche gehen finde ich auch unbequem und schwierig, das mache ich aber, wenn ich merke das ich damit aktuell nicht mehr klarkomme. Z.B.: wenn die Medis gegen die Depression mal gewechselt werden müssen, er aber bei meinen Vorstellungen welches Med ich gerne hätte nicht mit geht.

Wie wirken denn die 20mg bei dir? Gehts dir mehr ums körperliche ruhig stellen oder hast du auch keinen klaren Kopf und die 20 reichen aber? Ich probiere da sowieso noch herum. Optimale Einstellung finden etc. solange ich noch das Gefühl habe, da geht noch was und wenns nur ist, dass ich die NW abmildere … :slight_smile:

Also mit den 3 x 20 komme ich echt gut hin.

Ich bin deutlich klarer, strukturierter, ruhiger, meine Hyperaktivität ist (normalerweise, ausgenommen bspw negative Stresssituationen) kein Thema mehr…

Alles in allem einfach nur top :wink:

Allerdings verzichte ich seit langem auf jegliche Form von Koffein (unter anderem) um zu sehen ob die Dosierung wirklich passt.

Bedenke bitte dass Koffein ein stimulanz ist und die Wirkung negativ beeinflussen kann, weswegen das in der eindosierungsphase ein absolutes No-Go ist.

1 „Gefällt mir“

Hoi :nerd_face:
Hast du Lust auf ein Experiment * auf einem kleinen Spielfahrrad herbeigeradelt komm und grins*

  1. Wäre es möglich, dass du für ne Weile den Kaffee weglässt? Wenn du erst mit dem in die Gänge kommt, kann es eh darauf hinweisen, dass Elvanse noch nicht das Ende der Möglichkeiten ist. Du kannst, solange du Kaffee trinkst, einfach nicht sagen, wie das nun bei Elvanse reinspielt. Ich bin auch auf koffeinfreien gewechselt.
  2. Nochmal mit der Eindosierungstabelle arbeiten und dich wirklich ganz genau zu beobachten lernen.
  3. Kleinschrittiger, wenn mehr Dosen?
  4. Wenn der Arzt da nicht mitzieht, wirklich nen neuen suchen. Nicht nur wgn der ADs, sondern auch weil er bereits bei den Stimulanzien nicht mitzieht.

@AWOL @ZappelPhilipp
also wenn man so ins Gewissen geredet bekommt, hat man ja fast keine Wahl mehr ^^ ich probiers. Wie war das „geringe Aussichten auf Erfolg und eine fast sichere Chance dabei drauf zu gehen? Count me in!“ :smiley:

Wird mir schwer fallen, unter MPH wars eindeutiger, dass das Koffeein nicht gut tut. Bei Elvanse hab ich höchstens den Eindruck, dass ich es noch schneller verstoffwechsele :stuck_out_tongue:

kann halt auch nicht sagen obs die Depris sind etc. kann mir net vorstellen, dass unter Elvanse das aufwachen morgens fast freudig sein soll und ich bis zur Einnahme jemals klar wäre und mit der Einnahme nur den Zustand aufrechterhalte. Dunno, ist halt auch ne Gewohnheit Kaffee zu trinken, aber ja, entkoff muss ran.

Rest mal schauen :expressionless:

4 „Gefällt mir“

Freudiges aufwachen mit Elvanse?

Sorry aber mal ganz ehrlich…

Wer morgens gute Laune hat / fröhlich ist, kann auch einen Locher, Backstein sonstigesschweresdingwaswehtut mit seinem Gesicht fangen :innocent:

Btw…

Meine Depressionen sind zum gewissen Teil mit Elvanse zumindest besser geworden wodurch ich mir aktuell ein AD spare.
Die restlichen Depressionen sind ein Fall für die Therapie.

Aber eins nach dem anderen :wink:

2 „Gefällt mir“

hast schon Recht, wäre echt zu wild xD Ist auch nicht ernsthaft meine Erwartung an das Medikament! Aber vllt einfach mal morgens aufstehen und freudig in den Tag starten. Mehr im Sinne von Abends nicht ins Bett und denken „und morgen wieder die selbe scheisse“ und am Morgen dann nur ein erschöpftes „hmpf“, weil man sich den Aufgaben stellen muss die da kommen. Wäre schon schön, wenn man den Tag dann mit Sachen füllt die man gerne erledigen möchte, auch wenn dabei Pflichten aufkommen oder so. Aber das kennste wahrscheinlich, wenn du auch immer Mal wieder was damit zu tun hattest :wink:

Deinem Vorschlag bin ich nachgegangen, um wach zu werden scheint die letzten beiden Tage auf jeden Fall auch ohne Kaffee zu gehen. Gestern dann massive Kopfschmerzen bekommen, ka ob es an der kälte und damit Verspannungen lag oder doch am Koffeein Entzug (eigentlich ja nicht so schnell oder?)
Heute mal 20/10, morgen dann 20/20 (und eventuell langfristig versuchen auf 20/20/10 zu kommen, und inzwischen darauf achten wann es wirklich notwendig ist was nachzunehmen. Dein Abstände liegen so bei 5h wenn ich das richtig sehe? je nach Dosis hatte ich den Eindruck das mehr als 7h sowieso nicht mehr drin sind, anfangs waren es mal 9 - naja whatever :smiley: da 50mg auch auf einmal gingen, sind 20/20/10 einfach nur ein neues Experiment. Mal sehen wie sich das in der Uni verhalten wird) Hab gestern auch mal das Fluoxetin abends genommen, da ich sowieso im SInne von Antrieb nach ein paar Tagen nichtsmehr gemerkt habe → und hab eigentlich gut geschlafen heute und kam auch unerwartet gut raus. Also erstmal weiter so :slight_smile:

Achso, was direkt auffällt: Puls ist niedriger, ging unter der hohen Dosis teilweise auf 90 -100 hoch. Jetzt sind wir so bei 70-80. Ohne Medis bei 60, nachts bei 50 oder bissle drunter

Wie willst du wissen, dass 20/20/10 langfristig deins wären?

Ok damit ich dich richtig versteh…
Noch vor 2 Tagen probiertest du 30mg Elvanse, dann jetzt 2 Tage ohne Kaffee (Congrats dazu und ja, hatte da die ersten Tage auch so starke Kopfschmerzen), und nachdem du heute 20/10 probierst, hoppst du morgen gleich auf 20/20?
Vom Rumprobieren mit Fluoxetin sag ich eh nichts mehr. :sweat_smile:

Jedenfalls:
Damit du siehst wie es bei dir wirkt, beobachte dich bitte länger als nur ein oder zwei Tage.
Es schwankt leicht mal, man braucht den Schnitt von mehreren Tagen und dabei echt viel Selbstbeobachtung. Nutzt du die Eindosierungstabelle?

Kann mich da @AWOL nur anschließen…

Du kannst von einem oder zwei Tagen testen nicht sagen ob die Dosis was für dich ist.

Ich finde es schön dass du das so testen magst / testest…
Aber bitte lass dir bei den einzelnen Dosen mehr Zeit.

Sofern du nicht irgendwelche starken Nebenwirkungen wegen Überdosierung merkst (wovon ich bei dir einfach mal nicht ausgehe), solltest du die jeweilige Dosierung mal so 5-6 Tage testen und dann entsprechend bewerten ob du noch was brauchst oder eher nicht.

Und ganz wichtig dabei: Dokumentation!

Nutzt du, wie @AWOL schon sagte, die eindosierungstabelle oder etwas anderes?

Wenn nicht, bitte dringend mit anfangen.

Du kannst sonst echt nicht sauber nachvollziehen was wann gewesen ist :wink:

okok, also ihr wart durchaus höflich, hab mich aber trotzdem angegriffen gefühlt. Vermutlich hauptsächlich, weil ihr mir damit direkt auf den Zahn fühlt. MEH!

Ich erkläre mich kurz, gehe auf eure Sachen noch ein und gebe aber auch noch neue Infos zum aktuellen Stand. Euer Punkt ist ja nicht falsch, ich bin nur etwas stur glaube ich.

Erstmal nein, ich nutze keine Dokumentation, ich hab tatsächlich mal reingeschaut und es ein paar Tage gemacht, habs dann aber dauernd vergessen, fand es schwierig etwas einzutragen und hatte den Eindruck das es mich mehr mühe kostet und Arbeit macht als das es mir hilft.
Es stimmt, das man Tagesschwankungen unterliegt und nicht immer weiß ob es jetzt am Medikament lag oder doch am Tag(den nicht bekannten beeinflussenden Umständen). Aber(!), ich für mich und das ist natürlich kein Rezept für jeden, kann relativ gut einschätzen ob es mir wegen des Medikaments gut geht oder ob es mir vllt schlecht geht wegen der Umstände - vice versa.
Ich hab zb wie auch schon einige Male davor festgestellt, das auch unter Fluoxetin 20mg bei mir zu wenig sind. Es reicht nicht um Störgeräusche auszublenden, sich gut zu fokussieren, ich kann nicht mal meinem eigenen Gedanken folgen. Das strengt an, frustriert und kam eben auch schon mehr als einmal vor. Na klar wäre es schön gewesen mit 20/20/10 durchzukommen. Ich konnte es also nicht wissen, ich hab es gehofft, mit den 20mg probiert und war unzufrieden. Ich bin jetzt wieder bei 30mg und eigentlich reichen die mir recht lange. Morgens um 8 genommen ist die Wirkung gut bis ca 13Uhr, dann scheine ich etwas ausgelaugt zu sein, weniger klar fokussiert, noch in der Lage zu denken aber agitiert bin ich recht lange nicht mehr. Habe nachdem es vorgestern mit 30mg einmalig gut lief, dann gestern weil ich Abends noch was für die Uni machen wollte und meinen Kopf gebraucht habe um 15 Uhr nochmal 20mg nachgenommen. Da war ich eindeutig schon wieder „unten“ und hätte es mit keinem Kaffee oder so auf das selbe Niveau geschafft.
Das ganze hat mich dann bis ca 21Uhr wach gehalten, hab gemerkt das ich deutlich weniger müde bin als sonst um die Uhrzeit, bin um 2230 ins Bett und bin auch gleich eingeschlafen. Bin heute morgen eine Stunde früher aufgewacht. Ausgeruht. Fit, Aktiv. Bin direkt zur Uni etc. Habe wieder nur 30mg genommen und nehme heute vllt sonst auch nicht mehr. Ich befürchte nachher werde ich das bereuen, weil ich noch Unterricht habe bis 16Uhr. Werde es aber sehen.
Seit Montag nehme ich 20mg Fluoxetin, statt wie die grob 4 Wochen zuvor 10mg. Daher weiß ich nicht ob der Antrieb dadurch vllt auch wieder besser ist. Oder ich deswegen Abends fitter bin oder oder. Ich weiß auch nicht inwiefern Kaffeeentzug etc. da reinspielen, da ich keinem mehr (!) getrunken habe seit unserem Gespräch.
Was ich mir einbilde und eventuell glaube zu wissen: Unter 20mg Fluoxetin habe ich leichte sehstörungen. Mein Energielevel scheint konstanter zu sein, Elvanse pusht also nicht einfach nur und danach kommt der Fall, sondern tut was es soll ohne das ich dabei „drüber“ wäre → Ich bin also ruhig, konzentriert, fokussiert, trotzdem nicht zu sehr in meiner Welt und etwas offener was die Sozialkontake angeht. Alles in allem also gut.
Ich konnte faktisch die Dosis also von 40 bzw 50mg auf 30 reduzieren, habe keinen Nachteil, wenn ich die restlichen 20mg doch noch nachmittags nehme und bin insgesamt zufriedener.
Ja, ziemlich viel subjektiv und eben nicht empirisch. Da möchte ich aber mit den Worten meines Psychiaters schließen „beim Schlaf kommt es letzten Endes auf das subjektive Empfinden und das klinische Erscheinungsbild an und nicht darauf was irgendeine Uhr misst oder dergleichen“.

Ich kann mir Indess aber schon merken, ob jetzt 30mg gut waren oder doch 40. Tagesschwankungen in der Dosis sind doch aus vielen Gründen auch möglich. Mehr Stress? Mehr Rauchen. Nen wirklichen Spiegel baut es ja nicht auf. Ich kann natürlich mit der selben Dosis über mehrere Tage besser sagen ob es dann auch wirklich was für mich ist! Also Punkt an euch! Gleichwohl sind eindeutige Anzeichen für eine geringe oder zu hohe Dosis ja aber auch wegweisend. Oder lasst ihr euch etwas verschreiben, nehmt es dann Monate bis zum nächsten Termin, obwohl ihr euch damit nicht wohlfühlt, in der Hoffnung, dass der Arzt schon wusste was er macht? Ich schau ja schon jeden Tag ob das gut oder schlecht ist und mein nicht vorhandenes System dauert sicher länger und ist demnach weniger empirisch, ich möchte aber nicht das es Grundsätzlich so aussieht als würde ich damit was falsch machen. Für mich funktioniert es, es ist okay für mich, dass es dadurch länger dauert, ich bleibe und bin offen für Vorschläge, ich bin auch der Meinung das die Dosis variieren kann, nicht nur je nach Person, sondern auch nach Situation. Also alles was ich dazu schreibe ist nicht in Stein gemeisselt und soll auch nicht so aussehen als würde ich darauf pochen, ich diskutiere gerne darüber und bin auch wirklich froh über neuen Input und entsprechend über eure Posts!
Ich finds auch gar nicht so unlogisch, dass bei nem stabilen Serotoninspiegel es gut sein kann, weniger Elvanse zu brauchen, weil ein Transmitter im Neurotransmittersystem stabil gehalten wird. Da war mal irgendwas in Bio, wenns sein muss sich ich das raus.
Kurzum, bei starken Anzeichen mMn auch täglich Dosis anpassen, nur eben vorsichtig und nicht zu wild. Ansonsten einfach fein und über längeren Zeitraum bis zur maximalen Dosis die einen Vorteil bringt. (schließe gar nicht aus, dass es bei mir vll 35 oder doch 39 sind - bei mir persönlich ist der Neurotransmitterhaushalt aber nicht so stabil, dass ich immer genau die gleiche Dosis jeden Tage brauchen werde. Ich denke an den meisten Tagen würde ich keinen Unterschied merken, wenn es mal 5mg mehr oder weniger sind. Wenn ich es in Wasser auflöse, kann ich sowieso nicht sicher sein, dass zb 100ml auch 10mg sind)

So jetzt aber gut, hoffe es fühlt sich keiner angegriffen :sweat_smile:
Faktisch bleibe ich aber erstmal bei 30 für ein paar Tage und nehme bei Bedarf nachmittags 20mg.
→ Also beobachte ich das jetzt und passe notfalls wieder an. Vllt verschiebt sich ja wieder nach ein paar Wochen was wenn Fluoxetin komplett angekommen ist. Koffeein lasse ich weiterhin weg. Das war ein guter Schritt und Vorschlag von euch.

Komm her, alles jut :adxs_knuddel:
Kennen wir ja alles so was.
Jeder hat so sein Tempo und ist letztlich Experte für sich selbst. Nehm dir von den Ideen die im Forum kommen diese, mit denen du was anfangen kannst. Passt voll!

Wenn du dich so gut einschätzen kannst, und so wirkt es grad, dann brauchst du wahrscheinlich keine Tabelle, ja. Aber das kann ich nicht einschätzen, bin ja nicht du. War halt ein Angebot mit der Tabelle, weil es zwischendurch anders wirkte.

Yay @ Kaffee! Wie war der Entzug?

Mache ich ja ganz gleich.
Weiß nicht, ob ich dagegen was gesagt hab…
Bei mir ist es halt noch zyklusabhängig, neben Tagesform und danach, wie lang und anspruchsvoll der Tag wird. Letztens bis 8 Uhr abends in der Fortbildung zu sitzen, Zweitdosis Elvanse vergessen - das war ne extreeeeeme Quälerei.

->Also ja, für die baseline-Dosis mehrere Tage beobachten, aber klar, es gibt kleine Schwankungen. Bei mir sind es dann halt 5 mg mehr, bei anderen mehr oder weniger.

Alles Gute mit der Fluoxetin Erhöhung!