Das muß nicht.
Es ist nicht zwingend das eigene Empfinden ausschlaggeben, denn es kann falsche Erwartung sein, es kann eine verschobene Wahrnehmung sein, die wenn abgesetzt wird erst zeigt, was Lisdexamfetamin dann doch wirklich bewegt hat, es kann sein, das es so subtil wirkt, das das Umfeld die deutlich Veränderung wahrnimmt, weil wenn man sie fragt sagen, daß man weniger gestresst, weniger impulsiv, weniger streitlust oder was auch immer man für negative Eigenschaften hat. Das muß man auch sein Umfeld bevor man absetzt/ reduziert wirklich fragen, gerade wenn man offen kommunizieren kann.
Aus den Rückmeldungen kann man ggf. auch viel ableiten, vielleicht ist aber auch deutlich weniger auf einmal und dann aber 2 oder 3 Gaben in Wirkung, Nebenwirkungen und dem was man im Alltag schafft anders/besser/hilfreicher.
Mal so ne Liste führen was hab ich vorher am Tag ohne Medikamente gemacht und geschafft und was schaffe ich jetzt wie sieht jetzt mein Tagesablauf aus.
Nicht das irgendeine „Wunderwirkung“ erwartet wird und das was man doch durch die Medikamente mehr und besser schafft als viel zu selbstverständlich erachtet.
In vielen Beiträgen und ich such mal einen der letzten Tage hieß es sinngemäß ‚wenn man nichts merkt, mehr schafft‘ hat man die richtige/optimale Wirkung.
Ich gehts in meinen Tasks mal suchen, denn Stimulanzien verändern nicht das Leben sondern ermöglichen, das mein sein Leben selber besser geändert bekommt (ich glaube auch Sinn aus besagtem Beitrag)
Wenn die Nebenwirkungen so deutlich sind, wird ja reagiert.
Wie war es ohne Stimulanzien? Du hast dann doch direkt wieder welche nehmen wollen, oder? oder hab ich den falschen Beitrag in Erinnerung?
Wenn dem so ist, gibt es ja positive Wirkungen auf die Adhs Symptome, nur sind sie dir dann kicht bewußt…