Hallo zusammen,
ich habe bereits als Kind Medikinet eine Zeit lang genommen und bin später gut ohne Medikamente zurecht gekommen. Seit ich Mama von zwei kleinen Kindern bin hat sich die Lage wieder verändert. ich habe eine erneute Diagnostik durchgemacht und mir wurde nahegelegt es nochmal mit Medikamenten zu probieren und mich an einen Psychiater zu wenden. Nach zwei Monaten Suche hab ich endlich über den Hausarzt eine Psychiaterin gefunden die mich aufnimmt. Und jetzt kommt der Hammer… ich habe in dem Gespräch lediglich 3-4 sätze gesprochen, ihr erklärt das ich erschöpfungszustände seit diesem jahr habe und ständige unruhe und reizüberflutet und es gern mit Medikamenten ausprobieren möchte um da raus zukommen. Ich wurde sofort angemault warum ich damals überhaupt die Medikamente abgesetzt habe (damals vom Kinderarzt verschrieben)… was mir überhaupt einfällt… und warum ich mit AdHs überhaupt Kinder in die Welt gesetzt habe. Und da hat Ihnen ja nicht mal ein Kind gereicht sie mussten direkt noch eins kriegen. Und ziemlich sicher hat mindestens eins Ihrer Kinder auch ADHS … ein sehr wunder Punkt bei mir… ja mein Sohn 5 Jahre hat auch ADHS… ich war schockiert über diese Art, verletzt und verunsichert…. Diese Frau kannte mich seid 2 min.
Sie wollte mir 20 mg Medikinet verschrieben auf die Frage hin ob ich nicht niedriger dosiert starten könnte um mich ranzutasten ist sie ausgerastet und wollte mich rausschmeißen… ich war nur noch in schockstarre… nunja letztendlich hat sie mir kommentarlos 10 mg verschrieben und mehr hat sie nicht mehr gesagt.
Jetzt sitz ich da mit einem Rezept völlig aufgelöst und Frage mich… soll ich mich da wirklich selbst austesten? Ich hätte die Dosierung gern ärztlich begleitet ausgetestet.
Und eine noch andere Frage muss ich so eine Art und Weise über mich ergehen lassen? Ärztekammer melden?
Ich war zu jederzeit immer freundlich und ruhig und am Ende sprachlos.
Einen neuen Arzr werde ich definitiv suchen aber es ist sooo unglaublich schwer.