@KiwiSam , jedenfalls ist es bei uns in der Schweiz leider so das Du wenn Du einmal bei einer ärztlichen Diagnose Pech hattest, danach deshalb für den Rest Deines Lebens unter Deiner „falschen Diagnose“, oder respektive unter Deiner nicht richtig erstellten Diagnose LEIDEN musst.
Denn wurdest Du Einmal von einer Institution wie z.B. dem psychiatrischen Notfalldienst diagnostiziert, und auch wenn die Umstände dazu noch auch sooowaaas von Hahnebüechend waren, wird man Dir versuchen möglichst viele Steine in den Weg zu legen, nur um jeden Preis verhindern zu können, dass Du womöglich „zurecht“ einen Anspruch auf IV-Leistungen (Invalidenversicherungs Beiträge) haben könntest.
Denn nichts ist in der Schweiz schlimmer, als wenn Menschen arbeitslos oder IV-Rentner:innen sind, heisst solche Menschen gelten als Schmarotzer, und nicht als Menschen die vom Staat Hilfe brauchen.
Und jedenfalls ist deshalb die Aussicht um in der Schweiz staaliche Unterstützung zu bekommen, logischerweise nicht sehr gross.
Sondern sogar im Gegenteil, heisst bist Du wirklich ein armer und kranker Mensch, dann darfst Du auf garkeinen Fall Mitleid von Deinen Mitmenschen in der Schweiz erwarten, sondern wirst von diesen sofort als „arbeitsfaul“, oder als „Hypochonter“ bezeichnet, und das ganz besonders wenn es sich um psychische Leiden handelt.
Und dahingehend hierzulande die allgemeine Meinung vorherrscht, dass es sich bei solchen Menschen eh nur um Menschen handeln kann welche sich eine staatliche Unterstützung „erschleichen“ wollen, und zwar nach deren allgemein anerkannter Ansicht nach, schlichtweg und einfach nur aus „Faulheit und weil diese Leute nicht eine 100% Arbeitskraft erbringen wollen“.
Und leider ist so eine bösartige Meinung über kranke Menschen in unserer Gesellschaft „überall normal“, statt das man solche bösartigen Unterstellungen gegenüber kranken Menschen endlich Mal ernsthaft in Frage stellen würde!.
Und anderseits wollen dann ausgerechnet solche Menschen angeblich „Supergute Christen“ sein, die anderen helfen wollen, dass ich nicht Lache.
P.s.
Und zu allem dazu kommt dann noch das die Kosten für einen Rechtsbeistand dermassen hoch sind, dass sich das solche Menschen die in arm sind und sich in einer Notsituation befinden sowieso nicht leisten können um für ihre Rechte vor Gericht kämpfen zu können, denn Rechtsprechung in der Schweiz muss man sich leisten können, und das können die wenigsten, wenn überhaupt.