Korrektur (ich weiß nicht wie man editiert
)
Woher wissen wir, was wir zu wissen meinen
Korrektur (ich weiß nicht wie man editiert
)
Woher wissen wir, was wir zu wissen meinen
Für den maximalen Effekt habe ich von Unten nach oben Geantwortet aus Langeweile, jetzt habe ich aber keine Lust mehr, ist auch schon spät. ![]()
Viele sehr Intelligente Menschen neigen zur Spiritualität.
sich selbst erhängt.
![]()
„jetzt heißt es tiefgeduckt und Missgetraut.“
kommt auf das Profil drauf an.
Menschen lügen ständig, dass war für mich richtig erschreckend das nach so vielen Jahren nur Ansatzweise zu verstehen warum.
schreibst du später glaube ich nochmal.
überfliegen tut es manchmal auch.
Auf ein bequemes Kleidungsstück mehrere Stunden zu verzichten aufgrund der Ettikette halte ich auch für ziemlich dumm.
sicher? manche schon.
Für Hochleistung muss man keine Hochbegabung haben, genau.
Jeder Mensch interessiert sich in erster Linie erstmal nur für sich selber bzw. sein Ego, ob gesund oder nicht kommt erst später.
sehr Großzügig und Selbstlos.
Glaube ich dir.
Ich glaube ich kann das, finds auch irgendwie Narzisstisch.
Eben sind ja keine Metawesen
glaube ich dir nicht.
Wer oft andere Menschen als „dumm“ bezeichnet brauch sich darüber auch nicht wundern.
Ich habe kein Wort verstanden.
Wobei ich glaube, beim Kohlhaas hat es eher mit Grenzüberschreitung/Protektionismus zu tun. Darunter liegt bei diesem Reaktionsmuster eine Vulnerabilität und die Angst, verletzt zu werden.
Natürlich ist der Kohlhaas in der Novelle total über das Ziel, Gerechtigkeit herzustellen, hinausgeschossen. Trotzdem finde ich, dass man ihm mit dem nach ihm benannten Phänomen Unrecht tut. Denn Grenzüberschreitungen sind scheiße und sie passieren allenthalben. Und es sollte nicht als Ziel definiert werden, diese des lieben Friedens willen zu tolerieren.
Also mit ihm habe ich in gewissem Maße Sympathie. Ebenso mit Konstantin Levin aus Anna Karenina, der fortwährend Ungemach witterte, sich mit allen zerstritt und so auf das feindselige Außen fixiert war, dass er diejenigen, die ihm nahe sein wollten, ignorierte oder deren Zugewandtheit gar nicht bemerkte.
Sorry, kleiner Exkurs, ist eines meiner Spezialinteressen.
Das erschließt sich mir nicht. Erklärung? Quelle?
Die Grenzüberschreitung ist die Willkür der Adligen, was erstmal zum Kampf auf Bürokratischen weg führt und Kohlhaas versucht auf diesen Weg im Recht zu beharren, als er damit scheitert und auf weitere Hürden trifft. Beginnt er seine Macht auszubauen und mit Gewalt durchzusetzen. Schlussendlich brennt er Dörfer nieder, tötet selbst unschuldige, Opfert seine Familie um beharrlich weiter zu machen, statt aufzugeben, als Finales Opfer stellt er sich selbst damit auch ihm Gerechtigkeit widerfährt. Er ist ein Fanatiker der Gerechtigkeit.
Gibt es einen Unterschied zwischen Religösität und Spiritualität?
Ja, weiß ich.
Aber die Motivation bei Kohlhaas war am Anfang unschuldig. Die Reaktivität und der Drang, sich durchzusetzten, würde ich auch eher noch als archetypisch oder charakterbezogen ansehen. Die obsessive Fight-Response ohne Rücksicht auf Verluste und dann die Erweiterung dieser auf sein persönliches Umfeld, mit der Objektifizierung aller Beteiligten, ist natürlich eine absolut dramatische Zuspitzung. Das mag es im Real-Life geben, ist aber auf jeden Fall psycho-Pathologisch und nicht das, worauf ich mich beziehe, wenn ich sage, es wird ihm Unrecht getan. Ich beziehe mich da nur auf das Muster, was ursprünglich diesen Gewaltexzess in der Novelle ausgelöst hat und was häufig referenziert wird.
Bei Rosenberg und seiner Methode ist das wieder eine völlig andere Geschichte. Da habe ich im übrigen das Gefühl, dass es um etwas völlig anderes geht, nämlich Manipulation.
Kleine Anekdote: ich war mal im Rahmen einer Fortbildung zwei Tage lang einem Trainer der Rosenberg-Methode ausgesetzt.
Das ist, entgegen jeder Erwartung, völlig eskaliert! Es begann mit einem sexistischen Spruch mir gegenüber, eher schon ein Übergriff, auch mit räumlicher Einschränkung meines persönlichen Bereichs. Dieser Vorfall wurde von einer anderen TN beobachtet und sie hat dazu was zu mir gesagt, in einer Art, dass es so halb an der Trainer gerichtet war, er hat es auf jeden Fall gehört. In der Folge fing der Trainer an, auf seine Ex-Partnerin und seine Eltern zu schimpfen und wie er sein stützendes Umfeld verloren hatte. Daraufhin wollten einige TN die Veranstaltung vorzeitig beenden. Dies lehnte der Trainer jedoch ab, denn es sei ja vom Auftraggeber in der Form bezahlt. Also blieben die Leute da sitzen und hörten sich pseudo-psychologischen Blödsinn an für ca. vier Stunden. Das ganze war absolut verstörend.
Wenn Kohlhaas Stallbursche gewesen wäre, wärs vermutlich nicht so eskaliert. Wie denn auch ohne den Finanziellen Background. Spannend finde ich ja wie sich Tronka hinter dem Gemeinen Volk versteckt, was bei Kohlhaas dazu führt die Dörfer anzuzünden.
Quelle: James T. Webb, Die Suche nach Sinn: Intelligenz im Spannungsfeld von Idealismus, Desillusionierung und Hoffnung
Kann sich auch so äußern, dass man schon als Außenstehende/r körperlich darunter leidet, wenn Person A zunächst Person B in diesen Thread integriert und - 50+ Beiträge später - Person B dann einen Beitrag von Person A mit einem „Daumen runter“ abwertet.
Es ehrt Dich, @Amadeus102, dass Du immer noch an Bord bist in ungebrochener Hoffnung auf etwas, das denen hilft, die mit dem Latein am Ende sind.
Manch andere hätten sich schon betroffen abgewandt und sich kassandra-gleich bestätigt gesehen in der Prognose von Noise, Selbstbestätigung und gruppendynamischer Fremdbestätigung.
Du glaubst nicht, wie dankbar ich dir dafür bin, dass ich mit diesem Eindruck nicht allein bin. Du meinst doch GFK, oder?
In dieser Form ist das für mich Gaslighting. Womöglich sollst du am Ende noch etwas sagen wie: „Ich danke dir für diese Erfahrung eines sexistischen spruches, die du mir zuteil werden ließest.“ Nix da.
Und ist der Gerechtigkeitsaspekt nicht sogar ein bisschen kurz gegriffen bei dem Problem, das du ursprünglich angesprochen hattest (glücklich sein vs. recht haben)? Zumindest für mich hat das nicht unmittelbar mit Gerechtigkeit zu tun, wenn ich sehe, dass Dinge schlecht laufen und wenn ich dabei Lösungsansätze für Probleme sehe. Da geht es eigentlich eher um das Richtige als um Gerechtigkeit. Disclaimer: Ja, auch das ist nicht gänzlich objektiv.
Eigentlich wird man dadurch doch wieder in diese Richtung geschoben, als ob man ausschließlich aus egoistischen und selbstwertdienlichen Motiven versucht, recht zu haben. Und ein Egoist will im Grunde niemand sein, der solche Methoden erlernt. Disclaimer: Ja, selbstverständlich steht man sich selbst am nächsten.
Der Blick lässt sich aber durchaus etwas weiten, auch wenn manche sich das nicht vorstellen können. Wer das unterstellt, ist entweder manipulativ oder schließt von sich auf andere.
Und btw hat das nix mit großzügig zu tun, wie ich hier vorhin weiter oben (nicht von dir) gesehen habe. Und auch nicht mit Helfersyndrom oder damit, dass ich andere für dumm halte.
Warum ist das mit der Intelligenz eigentlich so ein Reizthema? Kein wunder, dass die Frauen alle Impostor-Syndrom haben. Vor gut einem Jahr hätte ich das bei mir selbst nicht für möglich gehalten: „Was? Ich doch nicht? Ich bin doch überall die, die sich an allem aufhängt, zu dumm fürs Leben.“
Wenn Sehende mir davon berichten, welchen Genuss das Sehen bereiten kann und welche Vielfalt sie dabei empfinden, gönne ich denen das und fühle mich deswegen nicht in Bedrängnis zum Relativieren. Sehen ist auch eine prima Ressource um besser durch den Alltag zu kommen. Das kann ich ohne weiteres anerkennen. Und ich kann ohne Weiteres anerkennen, dass es für Sehende Welten gibt, die mir verschlossen bleiben. Meine Vorstellungen werden niemals auch nur im Ansatz an das herankommen, was Sehende empfinden.
Genau!
Ob nun mit oder im Glaube an GFK, an Spiritualitäten, Götter oder was auch immer…
Ich denke, dass es einen wesentlichen Unterschied macht, ob ich meine Perspektive, Gedanken, Gefühle, usw. mitteile und sie für andere öffne (sei es auf der Suche nach Verständnis, Personen mit ähnlicher Perspektive oder neuem Input) oder ob ich eine Abgrenzung vornehme (und damit etwas ‚schließe‘ oder ausschließe) im Sinne von "Das verstehst du nicht, weil…
Vielleicht ist dieser Beitrag zu banal, kann gut sein! Es fällt mir trotzdem immer mal wieder auf, dass es diesbezüglich zu Missverständnissen, Konflikten und Schmerz kommt. Und mein Eindruck ist auch, dass diese Unterscheidung nicht immer so eindeutig und klar ist, wie sie oft angenommen wird…
Und machmal sind gerade die Beiträge von denen, die sich vielleicht schon fast abgewendet haben, besonders wertvoll, weil sie auf etwas hinweisen, das ansonsten im ‚Noise‘ untergegangen wäre.
Edit / Ergänzung: Tückisch finde ich dabei auch, dass die Abgrenzung in vielen Fällen oft wesentlich einfacher oder vermeintlich offensichtlicher ist und dabei eine sich selbst verstärkende Wirkung auslöst…
Es tut mir leid dass du da schlechte Erfahrungen gemacht hast und gleichzeitig würde ich sehr gerne differenzieren zwischen diesem Trainer und Marshall Rosenberg, dem es um Haltung geht und nicht um eine Methode.
Es war auch nie die Rede davon, dass man sich als Lamm unter Wölfen präsentieren sollte, bereit abgeschlachtet zu werden. Die Idee einer bedürfnisorientierten Sprache als Möglichkeit ein Verständnis füreinander zu entwickeln halte ich für sehr sinnvoll. Sprache ist immerhin das, was aus uns mehr macht als bloße Biomasse.
Meiner Wahrnehmung nach lese ich es öfters irgendwie Wertend, als seien sehr kluge Menschen wichtiger, Besser usw. und dazu hat man mir einmal zu oft im Leben gesagt, dass ich Dumm bin oder es mir auf irgendeine andere Art und Weise gespiegelt, mich ausgegrenzt.
Ähnlich übrigens auch, bei dem ganzen ADHS/ASS Thema, ASSler seien die Besseren Menschen weil logischer, Rational, weniger Emotional sind wobei hingegen ADHSler schneller, Kreativer, Handlungsfähiger dargestellt werden.
Diese ganzen Schubladen haben sich in mir eingebrannt und habe deswegen ein Konflikt in mir, der sich anfühlt als ob ich nicht mehr weiß wer ich bin und wie ich sein soll.
Den letzten Post habe ich aus dem Bauch heraus geschrieben ohne viel Nachzudenken, wie man klar erkennen kann und auch in Teilen Provozierend weil ich mich mal wieder verletzt und nicht gesehen Gefühlt habe bzw. ein Teil von mir aber auch der Thread Ersteller kaum zu Wort kam.
Dabei hätten mich seine Ansichten, sein Innenleben schon sehr Interessiert um mit Glück ein wenig mehr über mich selbst zu lernen, auch etwas über den transgenerationalen kram vielleicht zu Lernen usw. er ist ein „Exot“, dass macht es ja so spannend, weil man mir das auch manchmal nach sagt, wenn auch auf eine andere Art und weise „Exotisch“ sofern da was dran ist.
Dich hatte ich verkuppelt, weil du sehr Intelligent bist, Psychologie Studiert hast, klassische Musik dein Ding ist, ich hätte gern noch jemanden verkuppelt aber aufgrund Sorgen des Religösen Hintergrunds, was ich nicht einschätzen kann, hatte ich die Person nicht erwähnt.
Und das ganze ist irgendwie aus dem Ruder gelaufen, meiner Wahrnehmung nach auch das eigentliche Anliegen des Thread Erstellers glaube ich Verutscht/ Verschwunden. Ich konnte irgendwann nicht mehr Folgen.
Andererseits will ich auch mehr Teilhaben bzw. Teilnehmen an Gesprächen aber vieles Verstehe ich dann auch wieder nicht, aus Intelligenzgründen und oder einfach nur aufgrund mangelnder Bildung. Mein ständig wechselnder Fokus zwischen interessant und uninteressant, lässt sich auch sehr schwer steuern.
Naja, das hatte ich ja selbst schon differenziert, indem ich schrieb, dass das eine Anekdote war.
Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich das gleichgesetzt hätte? Ursprünglich hatte ich mich ja auf seine vielzitierte Frage bezüglich rechthaben und glücklich sein als gegenseitiges Ausschlusskriterium bezogen und das halte ich tatsächlich für total oberflächlich und NICHT valide.
Das, was Du im letzten Satz schreibst, ist in meinen Augen falsch. Sprache ist nur ein Element der Kommunikation und nicht das, was uns im Wesentlichen menschlich macht, im Sinne von human.
Du kannst z.B. noch so zuckersüß daherparlieren und dein Nervensystem hat dem anderen bereits auf die Entfernung mitgeteilt, was Du eigentlich meinst. Und zwar unbewusst.
Für mich gilt stattdessen: unclear is unkind.
Das ist es mMn, was GFK so unglaublich schwer, aber nicht weniger unstimmig macht.
Bei dem Rechthaben geht es - so wie ich es verstanden habe - in erster Linie darum, dass keiner das richtigere Gefühl oder Bedürfnis hat. Was wiederum nicht bedeutet, dass es Strategien zur Erfüllung der Bedürfnisse gibt, die mehr oder weniger Energie verbrauchen und mehr oder weniger Leid verursachen. Also es lohnt sich schon über die Strategien zu reden - aaaaber eben gewaltfrei, also ohne Vorwürfe.
In deinem Rechthabebeispiel, würde man wohl eher gucken, warum es für dich wichtig wäre, dass von anderen gesehen wird, dass du das alles vorhergesagt hast. Und dafür gibt es laut gfk sehr gute nachvollziehbare Gründe, also menschliche, gesunde Bedürfnisse, die immer wieder nicht erfüllt werden und das tut völlig zurecht nicht gut.
Für mich gibt es noch den Unterschied von Hochbegabung und der Alltagstauglichkeit.
Ich bat einen hochbegabten Bekannten ein Möbelstück, welches ich schonmal in einem kleinen Fiesta transportiert hatte mit einem Kombi zu transportieren.
Meine Berechnung war: „ was in einen Fiesta gepasst hat, passt auch in einen Kombi!“
Aber diese Berechnung „ Kofferraum auf Schrank rein !“ war für ihn nicht umsetzbar. Es musste zunächst der ganze Kofferraum ausgemessen und berechnet werden.
Selbiger hochbegabter Kandidat bei seinem Umzug. Während wir „weniger Begabten“ einfach alles nach und nach auf den Anhänger schleppten, stand er so da ![]()
und schaute zwischen Kisten und Anhänger hin und her und sagte immer laut vor sich hin „Mal eben überlegen!“
Ganz bestimmt hat er im Kopf das logischste und schlauste berechnet , wie man den Anhänger am effektivsten beladen kann inc. Spritverbrauch , aerodynamic und Gewichtsverteilung.
Selbiges umgekehrt bei mir . Ein Bekannter, durch und durch Handwerker … bevor ich überhaupt überlegt hatte was ich tun könnte war es schon von ihm erledigt .
Wieviele „intelligent“ erfasste Handlungskonzepte habe ich schon entwickelt, aber dann unfähig es in Handlung umzusetzen.
Mal werde ich während ich noch Denke von jemanden überholt , weil er ohne Denken handeln kann.
Und umgekehrt schaut mich jemand fragend an , wenn das eintritt, was ich schon vorgeahnt habe und er dass erst anhand des Erlebens nachvollziehen kann, was ich doch vorher die ganze Zeit meinte.
Das ist m.E. tatsächlich die Kohlhaassche Reaktion auf die Manipulation, die da stattfindet. Man erwartet, dass er die unschuldigen, wehrlosen Leute schützen würde. Da sieht er dann ob dieser Manipulation absolut rot und hält die Schneise der Verwüstung, die er hinterlässt, dann in seinem Wahn für gerechtfertigt.