Kein Körpergefühl / Trauer - jemand Erfahrungen damit?

Hallo

Ich bin seit 1,5 Jahren diagnostiziert (W, 48 Jahre) und nehme Ritalin.

Leider gab es einen sehr heftigen und plötzlichen Todesfall in meinem engsten Kreis. Das und die Bewältigung der Trauer ist heftig, natürlich.

Seit ein paar Wochen habe ich ein schlechtes Hunger- bzw Sättigungsgefühl, esse mehr und auch ungesünder als sonst. Ich werde mal versuchen, mein Essen zu tracken, vielleicht hilft das.

Seit gestern spüre ich meinen Körper nicht mehr so sehr. Ich hatte eine emotional heftige Therapiestunde, die Nacht danach war ich so überreizt (auch von der Hitze), dass ich im Garten geschlafen habe. Seitdem hat mein Körper irgendwie abgeschaltet. Ich war im Sport und hab mich auch dort kaum wahrgenommen.

Hat jemand Erfahrung damit? Wie lange kann das gehen, was kann ich machen? Außer abwarten?

Viele Grüße

Aurora

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Hallo Aurora-Dilara,

Auch ich hatte in den vergangenen Jahren heftige Verluste zu beklagen.
Meine Herangehensweise war und ist, mein Können, mein Talent und meine Kreativität dafür zu nutzen, das Grabdenkmal zu erstellen https://adhs-forum.adxs.org/t/hobbies-spezialinteressen-und-projekte/34049/15?u=gartenpirat

So verarbeite ich den Verlust und sorge gleichzeitig dafür, daß die geliebten Menschen nicht vergessen werden.

Vielleicht wäre es auch für Dich ein Ansatz, Deine Talente und Gedanken in ein Projekt fließen zu lassen?

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Das ist wunderschön!

Ich hab nur leider gar kein Talent für so etwas und weiß auch nicht, wie mir das bei mangelndem Körpergefühl helfen kann.

klingt es so, als ob dein Körper gerade in einer Art “Schutzmodus” ist, in dem er sich abschaltet, um mit der Überreizung und den Emotionen fertigzuwerden.

Es könnte helfen, langsam und ohne Druck wieder in Kontakt mit deinem Körper zu kommen. Vielleicht durch sanfte Bewegungen wie Spaziergänge, Yoga oder Dehnübungen – nicht mit dem Ziel, etwas zu leisten, sondern um die Wahrnehmung sanft zu fördern.

Herzliches Beileid. Mich erinnert Deine Schilderung an diese Threads:

Über die Suche oben rechts findest Du auch noch mehr Betroffene, die hier über Verluste geschrieben haben. Vielleicht kommt Ihr so in den Austausch.

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Das sind gute Ideen, aber das mache ich alles (hatte ich oben vergessen zu schreiben). Ich bin jeden Tag mit meiner Hündin unterwegs, übe Yoga, mache Körperübungen - und bin normalerweise sehr gut darin, zu spüren, ob es genug ist oder nicht. Das kann ich gerade absolut nicht.