Lisdexamfetamin Ratiopharm Elvanse

Das könnte auf jeden Fall sein, aber ich sehe auch die
Wirkungsschwankungen als großes Problem wenn man eher niedrige Dosis nimmt( wie bei mir)

Wie in meinem Fall der schon lange die Diagnose hat und viele Medikamente probiert hat und endlich die richtige Dosis gefunden hat, ist dann eher genervt.
Ich selber bemerke die Wirkungsschwankungen sehr stark, leider.
Vielleicht sollte man eher neue Patienten oder Patienten die ein neues Medikamente brauchen direkt auf ein Generikum umstellen ?
Ich selber hätte kein Problem wenn ich mal MPH statt Elvanse probiere, bei MPH ein Generikum zubekommen.
Damals habe ich MPH( Original) schlecht vertragen, da könnte ein Generikum vielleicht besser sein?

Anders, genau danach habe ich meinen Apotheker gefragt, kann es anders wirken und habe meine Wahrnehmung geschildert.

Da ich mit Elvanse spürbar besser unterwegs war, werde ich auch wieder zurück gehen, denn inzwischen ist es schwierig…

Bekommt eigentlich aktuell jemand als Erwachsener von euch LDX Ratiopharm 60mg? (Oder mittlerweile auch AL?)

Das sollte doch mittlerweile auch für Erwachsene verfügbar sein? (Gab ja bis vor einigen Monaten nur 30/50/70mg für Erwachsene (als eigenes Medikament, wie früher bei Elvanse Adult))

Ich frag mich nur, weil ich noch nie etwas anderes als Elvanse, für 60mg LDX, in der Apotheke bekommen habe.
Ist also 60mg vllt von Ratiopharm nicht verfügbar bzw. keine ausreichende Menge in der Produktion?

Wenn ein günstigeres Generikum verfügbar ist, ist die Apotheke bei Kassenpatienten ja verpflichtet das raus zu geben (sofern kein Autidem angekreuzt).

Hi! Ich bin immernoch in der Findungsphase für die richtige Dosis Elvanse. Seit 2 Wochen habe ich 60mg. Ich habe oft einen sehr trockenen Mund, der auch durch genug trinken nicht weggeht. Ich müsste ja dann praktisch pausenlos trinken und ich will ja auch mal irgendwann NICHT pinkeln müssen… Ich hoffe, das pendelt sich noch ein. Nach jeder Erhöhung der Dosis habe ich das.

Aber richtig krass war, als ich bei 50mg einmal eine Zwangspause machen musste, weil ich Corona hatte und so ansteckend möglichst nirgends hingehen wollte, auch nicht zu meinem Psychiater. Da hatte ich dann Corona plus ein Down durch Entzug.

Und danach bekam ich in der Apotheke statt Original-Elvanse das Generikum von Ratiopharm. Ich habe mich erst gefreut. Keine Zuzahlung! Aber dann habe ich so furchtbar viele miese schmerzhafte, sich komisch anfühlende Stellen um Mund bekommen!

Ich hatte das vorher auch schon nach Erhöhung der Dosis, so ein paar Stellen, vor allem an der Zungenspitze. Aber nicht so krass viele! Und nach ein bisschen Gewöhnung sind diese Stellen wieder weggegangen.

Während ich das Ratiopharm-Elvanse genommen habe, war es so krass, dass ich kaum aushalten konnte, wie sich mein Mund die ganze Zeit angefühlt hat, und es ist mit der Zeit absolut null besser geworden.

Erst dachte ich, dass ich diese Stellen als Nebenwirkung habe, läge an der Pause und neuer Gewöhnung. Aber als dann keine Gewöhnung kam und es so schlimm war wie noch nie, obwohl meine Dosis ja nicht erhöht worden war, habe ich daraus geschlossen, dass ich speziell auf das Generikum so reagiere.

Ich hoffe, meine Krankenkasse wird da nicht irgendwann arschig, sodass ich gezwungen würde, das Generikum zu nehmen.

Kennen andere hier das auch, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen Generikum und Original?

Wie kann das eigentlich sein? Müsste ein Generikum nicht eigentlich genau gleich wie das Original sein?

Hey Stressiggurke,
bei Generika muss nur der Grundwirkstoff gleich sein, Hilfsstoffe usw. dürfen sich unterscheiden.
Meines Wissens kann die Praxis im Rezept verordnen, dass nur ein spezielles Mittel ausgegeben wird. Ist dann eventuell zuzahlungspflichtig.

Ich hatte ein ähnliches Thema, nur anders herum. Ich kam mit dem Generikum besser klar.

Viel Erfolg und gute Besserung!
ajdam :wink:

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Der Arzt setz sut idem sag du hast allergisch reagiert und den gesamten Mund mit offenen Bläschen gehabt

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Guggug :slight_smile:

Ich habs mal hierher verschoben - quasi in den Sammel-Thread.

Sie müssen nicht genau gleich, aber bioäquivalent sein und dafür sind die Spannen, die es vom Referenzpräparat abweichen darf, festgelegt.

Im Wikipedia Link findet man diese Spannen unter dem Punkt „Bioäquivalenzstudien“.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bioäquivalenz

Diese Seite ist auch supi, finde ich.

https://www.msdmanuals.com/de/heim/medikamente/markenbezeichnung-und-generika/bioäquivalenz-und-austauschbarkeit-von-generika

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Zum Glück ist das im Moment gar nicht nötig, die TK hat irgendwie die Verträge so, dass ich auch das Original bekommen kann. Nur die Zuzahlung muss ich dann leisten.

Ich habe jetzt nach Wechsel zu höherer Dosis viel Mundtrockenheit, aber die schmerzhaften Stellen sind direkt verschwunden, seit ich das von Ratiopharm nicht mehr nehme.

machst du das jetzt nicht hast du wenn es sich ändert ggf beim Arzt ein Problem

Ich habe ihm schon gesagt, was der Effekt ist bei Ratiopharm. Er meinte, ich hätte Glück mit der TK, aber er könne nichts machen, wenn sich das ändern sollte

Sag du hättest gerne das Kreuzchen

Ich hab hier mal ein Rezept soweit annonymisiert

Weil wenns in 6 oder 12 Monaten passiert diskutierst du ewig mit jedem weil sich dann keiner erinnert

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Ich sag es ihm nochmal beim nächsten Termin

Ist halt immer die Frage ob es Sinn macht, bei Krankheit auf die Wirkung von Elvanse zu verzichten, weil man evtl. eine höhere zusätzliche Belastung für das Herz-Kreislauf-System hat oder ob die zusätzliche Belastung durch den Verzicht nicht schlimmer ist. (Sollte man von Haus aus bereits Schwierigkeiten mit dem Herzkreislaufsystem mit Elvanse haben, macht das vermutich Sinn darauf zu verzichten, solange man Krank ist.)
Seit ich Elvanse nehme bin ich (persönlich) auch selten Krank, im Vergleich zu früher. Ich denke das hat damit zu tun, dass mein Stresslevel deutlich gesunken ist durch Elvanse.
Ich entscheide mich dann meist eher dagegen mich ohne Elvanse, wenn ich Krank bin, zusätzlich noch mieser zu fühlen und gefühlt länger Krank zu sein.

Du kannst Deinen Arzt auf jeden Fall mal fragen ob er das Kreuz bei AutIdem machen könnte.

Der Arzt müsste es halt im Falle einer Nachfrage oder Kontrolle, gut begründen können.
Vllt wäre eine Begründung, dass Du es noch nicht geschafft hast die für Dich optimale Dosierung zu finden und die Einnahme bzw der Wechsel auf ein Generikum, das ganze für Dich sehr schwierig gestaltet.

Ich denke erstmal nicht, dass Deine Mundprobleme direkt mit Ratiopharm zusammen hängen.
(Vllt indierkt über Nebenwirkungen wie Trockner Mund oder verstärkter Speicherfluss etc.)
Die Coronoinfektion kann nach meinen Verständnis dein Immunsystem ja auch noch nach einer Testbaren Infektion negativ beeinflussen.
Das schwache Immunsystem hatte möglicherweise noch Probleme zusätzlichen Infektionen im feuchten Mund/Rachenraum ausreichend etwas entgegenzusetzen.

Kennst Du den so Infektionen im Mundbereich noch überhaupt nicht bei Dir?

Also waren die 60mg Ratiopharm bei Dir verfügbar?
Ich frage mich nur, weil ich in meiner Stammapotheke bis jetzt immer Elvanse bekommen habe.
Ich hab vor einiger Zeit mal nachgefragt ob ich, wie andere (bei der TK bspw.) auch, bei der DAK, keine Zuzahlung für ein Generikum leisten müsste? Wurde damals verneint.
Ob das dann für den Patienten keinen Unterschied bei der Apotheke macht, bis auf die Zuzahlung, weiß ich leider nicht. (Oder ob es gerade daran liegt.)

Hey, danke für die Antwort!

Ich habe nicht absichtlich entschieden, kein Elvanse zu nehmen, während ich Corona hatte.

Ich war in der Praxis für ein neues Rezept und stand vor verschlossener Tür wegen Urlaub. Passiert da leider öfter.

Einen Tag, bevor die Praxis wieder öffnete, war mein Test positiv. Und mir ist egal, ob ich theoretisch mit Corona überall hin darf, sogar ohne Maske, und Leute anstecken darf, die mir begegnen, weil das ja nicht verboten ist. Mir ist wichtig, mich halbwegs anständig zu verhalten und das bedeutet, wenn ich Corona habe, bleibt mein Hintern möglichst zu Hause und ich stecke möglichst niemanden an.
Ganz abgesehen davon ist das ja auch einfach eine ernsthafte Krankheit, bei der Bettruhe und so wenig Belastung wie möglich angesagt ist, wenn eins wieder ganz gesund werden möchte.

Also war durch die halbe Stadt gondeln in dem Zustand auch keine Option für mich.

Dadurch musste ich dann Elvanse aussetzen, denn ich war 8 Tage positiv mit nur noch einer Elvanse in der Packung.

Ich hoffe aber, dass mir das nicht wieder so passiert und würde sonst auch Elvanse weiter nehmen, wenn ich krank bin.

Danach holte ich mein Rezept für 50mg ab. Der Termin, an dem ich auf 60mg gesetzt wurde, war erst später. In der Apotheke bekam ich dann 50mg (nicht 60mg) von Ratiopharm.

Die Dosis war also genauso wie vorher, es war nur ein Wechsel von Original auf Ratiopharm.

Das mit den schmerzhaften Stellen im Mund habe ich sonst überhaupt nicht. Auch nicht in Zusammenhang mit Corona.
Kannte ich wirklich nur als Nebenwirkung von Elvanse, die beim Original ganz am Anfang auftrat und dann nochmal bei Steigerung der Dosis, aber immer wieder wegging nach nicht so langer Zeit. Und es waren auch nie so viele schmerzhafte Stellen, eigentlich nur an der Zungenspitze.

Dann fing ich an, die Ratiopharm 50mg einzunehmen, und es kamen nach 2 Tagen schmerzhafte Stellen an der Zungenspitze. Dann dazu noch hinten an den Seiten der Zunge. Dann dazu noch ziemlich großflächig innen an der Unterlippe. Ich konnte nicht mehr sprechen, essen oder auch einfach nur so irgendwie die Zunge bewegen, ohne an diese empfindlichen Stellen zu kommen und Schmerzen zu fühlen.
Es hat mich wahnsinnig gemacht.
Es ist einen ganzen Monat lang nicht besser, nur schlimmer geworden. Noch nie vorher hatte ich das so lange.

Ich hatte Hemmungen, mir ein neues Rezept zu holen. Ich dachte, vielleicht kann ich gar kein Elvanse nehmen, wenn meine Reaktion darauf sich jetzt so entwickelt hat.
Aber ich habe es doch gemacht, nochmal 50mg Elvanse, diesmal aber wieder das Original bekommen.

Wenige Tage später merkte ich, wie die Stellen im Mund besser werden. Nach knapp einer Woche waren sie komplett weg.

Dann war endlich der Termin beim Psychiater und ich bekam 60mg Elvanse verschrieben. Wieder das Original bekommen.

Davon habe ich jetzt wieder mehr Mundtrockenheit und Durstgefühl, genauso wie eigentlich immer, wenn ich eine höhere Dosis bekommen habe. Aber die schmerzhaften Stellen sind nicht wiedergekommen.

Deshalb denke ich, doch, es liegt an dem Generikum, weil es direkt beim Wechsel zurück auf das Original weggegangen ist.
Hätte es an Corona gelegen, wären die Stellen nicht genau dann alle abgeheilt. Es wäre zumindest ein krasser Zufall.

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Hallöchen,
ich habe es nicht geschafft, alle Antworten unter diesem Beitrag zu lesen… Daher hoffe ich, das Thema wiederholt sich nicht.
Ich habe im September 2024 mit Elvanse gestartet und mein Arzt meinte im Dezember… „Ah, da gibt es auch was von Ratiopharm!“ Also auf das Generikum umgestiegen.
Ich leide an chronischer Migräne, die ich eigentlich seit Jahren mit Ajovy (1x monatlich) super im Griff habe. Ich habe unter Ajovy nur 1-2 Attacken in einem Zeitraum von 8 Wochen. Im Frühjahr ist es durch die Wetterwechsel immer etwas mehr.
Seit ich nun auf das Generikum (aktuell 50mg) umgestiegen bin, hab ich wieder bis zu 15 Migräneattacken im Monat.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Ich habe am Mittwoch einen Termin bei meinem Arzt und hoffe, er verschreibt mir wieder das Elvanse.
Viele Grüße und happy Sonntag!

Trinkst und ißt du unter dem Generikum genug?
Je nach dem kann es bei mir vorkommen, daß ich das lasse, dann wird die Migräne wieder sehr viel häufiger und hefiger, gerade wenn ich dann trotzdem zu spät Kohlenhydrate nachesse oder nicht genug Wasser trinke.

Ich hab die Migräne mit Botox im Griff, der Wechsel von Ritalin zu Elvanse ratio war nicht so angenehm, weil alles passier konnte, hatte sich aber gelegt nach 14 Tagen. Esse ich zu wenig und zu sehen (unterzuckern) dann ist es sehr unangenehm und trinke ich viel zu wenig, dann ost sie auch schnell da und geht auch mit nix weg, da kann ich dann das gesamte Sortiment schlucken. Reagiere ich frühzeitig dann bekomme ich das abgewendet.
Ich hatte vor Botox und Stimulanzien jeden Tag extreme Dauerkopfschmerzen und bis zu 28 Migränetagen im Monat, was wirklich nicht lustig war

Hallo :woman_raising_hand:t3:
Ich bekomme seit dem 01.02. das Generikum. Seitdem geht es mir stetig schlechter und ich bin irgendwie in eine Depression gerutscht. Ich bin unmotiviert, müde und bekomme nichts mehr gebacken. Ich will auch nicht mehr arbeiten, ich habe einfach keine Kraft. Das Medikament wirkt bei mir maximal 6-8 Stunden, der Rebound ist so heftig, dass ich weinen muss und teilweise aggressiv werde. Ich fühle mich so verloren, dass ich gar nicht weiß was ich machen soll.
Ich habe es erst nicht auf das Medikament von ratiopharm geschoben, bis mir vor ein paar Tagen bewusst wurde, dass es erst seitdem ist. :disappointed_face:
Meine Psychiaterin meint, das wäre nur Placebo, aber mir geht es wirklich sehr schlecht. Ich möchte zurück zum Elvanse - sie will das nicht, weil sie mir nur noch die großen Packungen verschreiben will. Wie bekomme ich das Elvanse wieder? Damit ging es mir so super! Ich bin inzwischen einfach nur noch verzweifelt und jeden Tag schlecht drauf :disappointed_face:

Sind die Packungsgrößen sehr verschieden?

Gibt es zufällig für Elvanse einen Festbetrag? weil dann könntest du Argumentieren das du ja eh die Differenz zahlen mußt.

Du kannst auch zur Apotheke gehen und fragen was die Alternative verschreibung sein könnte/ müsste, daß du Elvanse statt dem Generikum bekommst.
Die Apotheke in die man immer geht bei mir 30 Jahre ist sowas Service und sie helfen mir dann gerne.

Und wenn die Ärztin nicht will wird es schwer.

Wenn ich nicht falsch abgebogen bin kosten

3 x 30 Kapseln Elvanse 237,66 (79.22)
100 Kapseln Ratioharm Lisdexamfetamin 179.11 Euro

das ist viel Geld und könnte den Arzt unter Druck setzen

Dann ist sie leider schlecht informiert.
Placebo ist da nur ihr Glaube, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Empirisch erwiesen ist (siehe die unzähligen Einträge hier im Forum), dass es unterschiedliche Wirkung geben kann (nur nicht muss - aber das nutzt denen, die es unterschiedlich erleben, wenig).

Wenn sie nicht lernwillig ist, bleibt dir nur der Arztwechsel.

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Dazu muß sie aber schnell einen finden.

So ein Problem hab ich mit der Selbsthilfegruppe, wo wir den Teilnehmer derzeit bei keinem anderem verschreibendem Facharzt unterbekommen