Planlos.. bitte um Leute die mich vielleicht verstehen oder helfen

Ja es ist schlimm… die Leute die keine Ahnung haben denken es ist nur ne Phase… aber leider nicht… umso älter man unbehandelt wird… wird es immer schlimmer!..
Leider versteht das niemand!
Daher finde ich das Forum so wichtig und toll… wir können uns austauschen und denken nicht wir sind nicht, nicht normal…

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:joy: :joy:
Na noch bin ich am Anfang… ich denke ein paar Jahre gibt sie mir…
Nein ehrlich… ich glaube sie hat damit nicht wirklich Erfahrung und wird abwarten…
Sie sah die letzten 2 Termine sehr froh aus das ich endlich mal entspannt zum Termin kam… sonst schaute sie immer traurig und Mitleidig… sie ist eine sehr liebe Frau und ich bin froh das sie meine Ärztin ist… und das sie vorsichtig ist mit meiner Vergangenheit… verständlich…
die nächste Zeit ist spannend!.. Hätte niemals gedacht das ich das mal schreibe oder denke… ich dachte ich bin nicht normal und keiner kann mir helfen…
Ich bin jetzt erstmal so froh das ich für alles nichts kann…
Mal sehen was die Zeit bringt

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Kann ich auch na fast 3 Wochen auch sagen

Wirklich gut beschrieben :+1:

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Hallo Madlen,

bitte lass dir von niemand einreden (auch nicht von dir selbst), dass es Drogen sind. Es sind Medikamente, und du musst damit auch nicht „irgendwann aufhören“!

Wir haben uns unsere ADHS genau so wenig ausgesucht wie andere ihre Störung oder Krankheit. Und dafür gibt es glücklicherweise eine wirksame medikamentöse Behandlung wie für andere Störungen auch, es gibt keinen Grund sich deswegen rechtfertigen zu müssen.

Ich bekam meine Diagnose 2003, da war ich 37, und nehme seitdem Medikamente. Das sind jetzt schon über 20 Jahre, und ich habe in absehbarer Zeit nicht vor damit aufzuhören, weil sie meine Lebensqualität sehr verbessern. Die Wirkung wird nicht schlechter und ich muss auch die Dosis nicht erhöhen, was man von „Drogen“ sonst ja erwarten würde. Ich nehme seit vielen Jahren zu verschiedenen Tageszeiten immer dieselbe Dosis, wie ein Spießbürger. Das ist das genaue Gegenteil vom Drogen-Nehmen, würde ich sagen.

Deinen Eltern musst du mit 32 nichts mehr beweisen. Darüber mit deiner Mutter zu sprechen oder nicht ist deine Entscheidung, ihr seid erwachsen, du hast dein Leben und sie ihres.

Viele Grüße
Falschparker

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Danke für die Nachricht…
Ich werde vieles verstehen und akzeptieren müssen… das nächste Mal rede ich (danke euch)!. über andere Themen mit meiner Ärztin und Frage sie auch wie sie einiges meinte…
Ich war erst einmal froh etwas zu bekommen und komme jetzt mit mir wesentlich besser im Kopf klar… und darum hab ich nächste Mal ein Kopf dafür mit ihr über andere Themen die mich beschäftigen zu reden…

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Von mir auch ein verspätetes herzlich willkommen @Madlen_92

Es ist gut, dass du jetzt eine Diagnose hast und damit arbeiten kannst.
Ich finde aber „nicht normal“ ist der falsche Ausdruck dafür.
Als ich meine Diagnose frisch hatte (mit 27) hat mir mal jemand gesagt „das Leben ist ein Spiel. Wir (adxsler) spielen es nur auf einem höheren Schwierigkeitslevel.“
Ein Satz, der mich sehr lange begleitet hat und mir half zu akzeptieren, dass es okay ist, nicht so zu ticken wie der Rest der Welt.
Es ist okay, anders zu sein. Das macht uns aber nicht weniger „normal“. Was ist denn eigentlich „normal“? Wer definiert das?
Doch nur die Gesellschaft, die mit unseren „Spezialeffekten“ nicht zurecht kommt.

Zum Thema Familie: als Kind bemerkte meine Mutter zwar, dass ich „anders“ bin, und ein Kinderarzt warf auch mal adxs in den Raum. Allerdings änderte das ihre Meinung zu Ritalin und Co. kein bisschen. Und so wurde nicht auf adxs getestet. Statt dessen wurde ich zur Psychologin, Kinesologin, Eurythmie Therapie und was weiß ich nicht alles geschickt. Gebracht hat es - logischer weise - überhaupt nichts!
Als ich dann mit 27 mich selbst um eine Diagnose bemühte, blieb meine Mutter bei der Meinung: Ritalin ist pöööse und überhaupt sind diese Medikamente nicht gut. Mit einem kleinen aber wichtigen Unterschied: ich stand auf eigenen Beinen und konnte eigene Entscheidungen treffen.

Eine ganze Weile konnte ich mit ihr nicht über dieses Thema sprechen. Bis ich richtig eingestellt war und sie sah, was die Medikamente für mich verändern.
Gut findet sie es zwar immer noch nicht, aber ich kann ohne Medikamente noch nicht einmal Auto fahren. Oder einkaufen gehen. Folglich habe ich auch nicht vor, die Medikamente jemals abzusetzen. Warum auch?
Ich Vergleiche es gern mit einem Diabetiker. Adhs ist eine Stoffwechselstörung im Gehirn, Diabetes eine Stoffwechselstörung in der Bauchspeicheldrüse. Der einzige Unterschied: das Organ und die Auswirkungen. Zu einem Diabetiker würde kein Mensch der Welt sagen, er soll die Medikamente doch einfach weg lassen. Warum sollte das für uns anders sein? Da ist mir dann auch schnurz egal, wenn andere meinen es besser zu wissen. Ich weiß, es geht mir mit Medikamenten besser also nehme ich sie. Bei mir übrigens Attentin, also Amphetamin. Es ist mir auch egal, dass ich sie selbst bezahlen muss. Es hilft. Punkt.

Mein Papa hat übrigens mit knapp 60 seine Diagnose bekommen. Er nimmt keine Medikamente. Hat er eine Zeit lang, allerdings war er mMn nie richtig eingestellt und irgendwann der Meinung er braucht sie nicht. Ich finde, es ist ein deutlicher Unterschied. Aber er ist ein erwachsener Mann.

Was ich damit sagen will: es ist deine freie Entscheidung, ob du mit oder ohne Medikamente leben willst. Du musst nur damit klar kommen. Und was der Rest der Welt davon hält, kann dir sonst wo vorbei gehen. Denn es ist dein Leben. Und niemand außer dir steckt in deiner Haut :slightly_smiling_face:

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Kindesgeschichte… kann ich sehr gut nachempfinden!..
War bei mir und meiner Mutter nicht anders… nur das sie nicht daran glaubte das es ne Krankheit ist die mich irgendwann so belasten wird…

Und erzähl das mal meine Ärztin mit meiner Vergangenheit… ich weiß ich muss höher eingestellt werden aber sie sagte letztens… Höher wird sie nicht gehen…
Aber ich werde mit ihr reden und denke sie wird mich (zwar mit Vorsicht) richtig ein Dosieren…

Hallo Madlen, mach dir Notizen auf einem Zettel was du die Ärztin fragen willst. ich habe damit gute Erfahrungen gemacht. Sonst vergisst man die Hälfte und regt sich nachher ziemlich auf.

Wenn du dein ADHS akzeptiert hast und damit im Flow bist, wird es dir auch besser gehen. Aber es braucht Zeit und vor allem, es ist wie es ist. Nichts erzwingen wollen.

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Sehr gute Idee :smiley:
Sonst vergesse ich wie immer die Hälfte :joy:

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Hey du. Ich kann dich so gut verstehen. Mir geht es ähnlich. Ich habe meine Diagnose im Januar mit 35 erhalten.
Ich habe ebenfalls mit Panikattacken zu kämpfen. Seit der ADHS Medikation ist es jedoch besser geworden. Die Angst vor der Angst ist quasi weg. Aber wirklich zufrieden bin ich noch nicht und dieses ausprobieren braucht so viel Kraft…
Ich wünsche dir viel Kraft!

Ja bei mir ist es auch viel besser nur leider noch nicht richtig…
Ich wünsche dir auch viel Geduld und Kraft… wir sind auf einem guten Weg und werden nach und nach richtig eingestellt :blush:
Heute bin ich sehr zuversichtlich das wir richtig ankommen und ein so gut wie normales Leben haben werden…
Wir müssen dran bleiben…
Dir auch alles gute…

Und Kraft… aber die bekommen wir wir ja ein Glück… (viele nicht) was mir wirklich weh tut… es ist vor allem innerlich ein sehr großes Laster… täglich sobald man aufwachen tut… :pensive:

Ich hatte vorhin gegen 13uhr ganz plötzlich ein Anfall… alles war gut und auf einmal war mein pflummi im Kopf… so extrem…
Ich weiß nicht warum!.. alles war gut und plötzlich Unruhe… ein hin und her im Kopf… im fing an ein Weinanfall zu bekommen! Ich kam nicht mehr zur Ruhe und musste mich hin legen um mich zu beruhigen…
Ist es jetzt wirklich so das ich zu niedrig eingestellt bin?
Ist es normal? Sollte ich am besten gleich ein Termin machen bei meiner Ärztin?? Und nicht bis zum nächsten Termin am 2.08 warten??
Ich hab keine Lust und Kraft mehr für solche Anfälle (OK, jetzt war es ein Anfall vor den Medikamenten war es täglich)
was soll ich machen und was könnt ihr mir raten oder vielleicht erklären?? :confused:

Hallo @Madlen_92 ,

ich habe deinen Beitrag mal in deinen älteren Thread geschoben. Es kann sonst ganz leicht unübersichtlich werden, oder du musst alles zweimal erklären oder kriegst Hinweise die du schon bekamst.

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Wenn du diese „Depressionsanfälle“ vor dem Medikament viel öfter hattest und jetzt nur noch vereinzelt, bist du ja schon auf dem richtigen Weg, würde ich sagen?

Ja klar hatte ich die täglich…
Nur diesmal war es anders… klar es ist viel besser kurz einen Anfall zu bekommen…
So unerwartet und wie ein Karussell im Kopf!! (Sonst hatte ich ein pflummi den ganzen Tag durchgehend)
Ich will nur wissen ob es normal ist immer wieder mal, oder die Medikamente noch ne Weile zum Einstellen und der richtigen Dosis brauchen.
Ich bin noch so unerfahren :confused: ich will meine psychaterin nicht nerven aber sollt ich besser hin gehen??
Klar es ist schon eine enorme Änderung…
War es ein reboundeffekt?

Aber Depressionsanfälle… haut doch auch nicht hin… oder??
Es ist diese Unruhe im Kopf!.. die hin und her springt…

Kann dir keiner hier sagen, woher es kam und ob es ganz verschwinden wird. Aber die Chancen stehen gut, denke ich, wenn du vom richtigen Medikament die richtige Dosis im richtigen Abstand gefunden hast (ja, das sind drei Variablen, und so kompliziert ist es auch, aber du wirst die Lösung finden), dass es dann viel besser wird.

Ich hoffe…
Und ich habe auch Hoffnung… aber das vorhin war echt komisch…
Deswegen dachte ich mir ich schreib das mal… vielleicht kennt das jemand…