Teilnehmer für ADHS Gedächtnisstudie gesucht!

Teilnehmer gesucht für eine klinische Studie zur Untersuchung von Arbeitsgedächtnisstörungen von Menschen mit ADHS !

Geehrte Leser und Leserinnen,

Im Rahmen unserer Studie führen wir eine neurowissenschaftliche Untersuchung des Gedächtnisses und der Aufmerksamkeit durch. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die
neuropsychologischen Grundlagen von ADHS zu gewinnen, um langfristig die Diagnostik und Therapie für Betroffene zu verbessern. Für Ihre Zeit gibt es zudem eine monetäre Aufwandsentschädigung.

Wer kann teilnehmen?

  • Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 50 Jahren mit ärztlich diagnostizierter
    Aufmerksamkeitsdefizit /Hyperaktivitätsstörung
  • keine zusätzlichen psychischen oder neurologischen Erkrankungen (außer ärztlich
    diagnostizierter Depression)
  • ausreichendes oder ausgeglichenes Sehvermögen für PC Arbeit
  • kein Drogenkonsum in den letzten 6 Monaten (ausgenommen von Alkohol und Nikotin)

Unser Ablauf:
An zwei Sitzungen (in einem Abstand von 7-10 Tagen) werden Sie drei Aufgaben am
Computer, ein paar Fragebögen, eine Blutabnahme sowie ein Gespräch in unserem
Forschungszentrum am Universitätsklinikum Frankfurt bearbeiten.

Terminvergabe:
Die Terminvergabe ist flexibel und richtet sich nach Ihrem Wunsch. Wenn Sie Interesse an
einer Teilnahme haben, können Sie sich gerne unverbindlich bei uns melden. Gerne
beantworten wir auch weitere Fragen zum Ablauf. Da die Sicherheit Ihrer Daten uns sehr
wichtig ist, werden diese selbstverständlich vertraulich behandelt. Oder besuchen Sie unsere offizielle Website:

www.adhs-gedaechtnisstudie.de

Über Ihre Kontaktaufnahme würden wir uns sehr freuen! Melden Sie sich gerne über unsere offizielle E-Mail bei uns:

adhsgedaechtnisstudie@gmail.com

Mit freundlichen Grüßen,
das Team der ADHS Gedächtnisstudie

(Ein Zusammenschluss aus engagierten Medizin und Psychologie Studenten angehörig der Goethe Universität Frankfurt)

Wieso wählt man eine unseriöse Gmailadresse wo Google sogar Inhalte per KI auswertet statt einer Mailadresse der Universität?

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Wieder was gelernt, danke Kathy. :heart:

Erkläre dich, Schurke!!! :joy:

Liebe Kathy,

danke für Ihren Hinweis.
Unsere Studie wird tatsächlich in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Frankfurt durchgeführt.
Die verwendete Gmail-Adresse wurde bewusst gewählt, um eine schnelle und zuverlässige Kommunikation mit Interessierten zu ermöglichen – da viele Uni-Mailserver erfahrungsgemäß sehr restriktiv mit externen Anfragen umgehen und gelegentlich sogar E-Mails blockieren, weswegen wir den Wechsel von unserer Uni-Mail auf G-Mail vollzogen haben.
Selbstverständlich behandeln wir alle Daten im E-Mail-Verkehr streng vertraulich und im Einklang mit den geltenden Datenschutzrichtlinien (DSGVO). Die E-Mail-Adresse dient ausschließlich der Interessenbekundung und Terminvergabe und bis jetzt haben wir auch keine Probleme damit verzeichnet.
Falls dennoch datenschutzrechtliche Bedenken bestehen, ist alternativ auch eine telefonische Kontaktaufnahme mit unserer wissenschaftlichen Mitarbeiterin möglich (siehe Website): 0151 / 15 09 63 62.
Die Vorwahl 0151 ist dabei der offizielle Teil der Mobilfunknummer, die mit den Nummern vergeben durch die Goethe Universität Frankfurt assoziiert ist.
Bitte beachten Sie, dass Nachrichten auf dem Mobiltelefon eine längere Bearbeitungszeit als der E-Mail-Verkehr haben.

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Ein Schurkin? Endlich erkennt jemand mein geheimes Doppelleben! Warte, bis Sie meine finsteren Pläne sehen – Spoiler: Sie beinhalten Kaffee und Sarkasmus. :winking_face_with_tongue:

Spaß beiseite, Ihre Bezeichnung als „Schurke“, auch wenn humorvoll gemeint, hat mich etwas traurig gestimmt. Am Ende des Tages bin ich Medizinstudentin mit dem Bestreben, die Forschung in diesem Bereich voranzutreiben. Ich kann Ihnen garantieren, dass durch meine Arbeitsgruppe sehr viel Herzblut und Zeit in dieses Projekt fließt, was wir selbstverständlich sehr gerne machen. Aber die Bezeichnung hätte nun wirklich nicht sein müssen. Insbesondere da diese Plattform uns die Möglichkeit bietet, unser Vorhaben vorzustellen für eine große Anzahl an betroffenen Menschen und durch Ihren Post ggf. potentielle Teilnehmer abgeschreckt werden können. Konstruktive Kritik und Unklarheiten sind immer erwünscht, aber bitte nicht so.

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Ich hab es nicht einmal zum Proletarier geschafft, daher ziehe ich meinen Hut vor Ihnen, auch wenn ich keinen habe und entschuldige mich natürlich. Viel Erfolg bei Eurem Anliegen, welches von gutem Willen zu zeugen scheint. :heart:

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Dann viel Glück.

Wo einmal Gmail stand werde ich nie im Leben teil nehmen.

Googlemail ist für den Arbeitssektort nicht DSGVO konform und auch nicht ehrenvoll, es gibt ja reichlich andere Anbieter- vielleicht sind ja Leute hier so leichtsinnig

Sehr geehrte Kathy,

ich bedauere, dass ich Sie auch über eine offiziell anerkannte Rufnummer nicht von einem Kompromiss überzeugen konnte, und danke Ihnen an dieser Stelle herzlich für Ihr Engagement zur Förderung der Forschung und Therapie im Bereich ADHS.

Es ist richtig und wichtig, in Zeiten rasanten technologischen Fortschritts bestimmte Entwicklungen zu hinterfragen und achtsam zu bleiben. Auch für uns hat Datenschutz hohe Priorität – daher setzen wir uns intensiv mit entsprechenden Fragestellungen auseinander und wägen regelmäßig ab, welche Lösungen für uns verantwortungsvoll und praktikabel sind.

Gleichwohl hätte ich mir im Verlauf unserer Kommunikation ein wenig mehr Vertrauen gewünscht.

Für weitere Fragen oder Unklarheiten steht das Team der ADHS-Gedächtnisstudie diesem Forum selbstverständlich weiterhin zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
die Medizinstudentin hinter dieser Nachricht :pink_heart:

Wozu Vertrauen?

Ich bin Juristin und bleibe da sehr klar bei meiner Linie. Ich habe auf etwas hingewkesen, da war meine Haltung schon fertig und wird sich auch in diesem Leben nicht mehr ändern !

Ich suche auf keine Teilnehmer, aber selbst für die SHGs werden Googlemailadressen zum Kontakt abgelehnt und das wird in den Kreisen gerade wegen schwerster Datenschutzbedenken sogar von allen Selbsthilfenetzwerken empfohlen und eindringlich thematisiert.

Es zweigt, das hier mit den Kandidaten nicht so umsichtig umgegangen wird, wie Selbsthilfegruppen das tun müssen.

Dazu darf jeder ja seine Meinung haben, mir sagt das aber über Haltung und Werte genug aus.

Alles Gute

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Das schränkt das potentielle Teilnehmerfeld schonmal stark ein :upside_down_face:.
Es ist aber natürlich nachvollziehbar, da man mögliche weitere negative Einflussfaktoren auf die Gedächtnisleistung ausschließen will. Die Vergleichbarkeit könnte sonst nur noch stark eingeschränkt möglich sein.

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Liebe/r DivergentThinker,

vielen Dank für Ihren sehr guten Einwand! :star_struck: Sie haben vollkommen recht: Wir beschränken uns in dieser Studie bewusst auf Menschen mit ADHS ohne Komorbiditäten (außer ärztlich diagnostizierter Depression), um eine vorerst möglichst klare und „reine“ Datenauswertung zu gewährleisten. Dadurch ist gleichzeitig die Anzahl der potenziellen Teilnehmer leider begrenzt, was die Rekrutierung erschwert.

Zukünftig planen wir jedoch, unsere Untersuchung auf weitere psychiatrische und neurologische Begleiterkrankungen auszuweiten. Daher heißt es für alle Interessierten: „Fingers crossed“ und Augen offenhalten für kommende Projekte unserer Arbeitsgruppe. :grin:

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ASS, Bipolar, Borderline wär gut, verrät mir der Elst. :heart: :crossed_fingers:

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Vielen Dank für den Tipp! Ist notiert für zukünftige Referenzen :shushing_face:

habt ihr schon auf dem schirm, bin ich mir sicher…

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oh, zu deinem anliegen :backhand_index_pointing_up:fällt mir noch folgendes anliegen ein :backhand_index_pointing_down: , ihr sucht gehirne zum untersuchen und der andere hände die unterschreiben. eure ziele scheinen aber die gleichen zu sein, lese ich bei dir raus. vielen dank im voraus fürs teilen, läuft am 27.08 ab. :heart: :crossed_fingers:

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@PRECISION
Vielen Dank für Ihr Interesse an ADHS.
Welche Erkenntnisse liegen Ihnen bereits vor, welche einen Zusammenhang zwischen einer lebenslang persistierenden ADHS und einem schwachen Arbeitsgedächtniss darstellen könnten?

Geehrter Herr Jajoov,

Phänomenale Frage! Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien, die eine Verbindung zwischen ADHS, insbesondere in ihrer persistierenden Form im Erwachsenenalter, und Defiziten im Arbeitsgedächtnis belegen. Beispielsweise zeigen neuropsychologische Untersuchungen, dass Betroffene häufig Schwierigkeiten in der kurzfristigen Speicherung und Manipulation von Informationen aufweisen, was sich etwa auf Planung, Organisation und Konzentration auswirken kann.

Für einen detaillierten Bezug auf den aktuellen Stand meiner eigenen Forschungsarbeit würde ich mir gerne etwas Zeit nehmen, um eine fundierte Antwort zu geben. Zudem möchte ich vorab mit der Studienleitung klären, inwieweit ich Inhalte oder Zwischenergebnisse öffentlich teilen darf. Ich melde mich gerne, sobald ich Genaueres dazu sagen kann.

Mich juckt die Emailadresse nicht da ich selber weiß wie Forschung, Ausbildung stattfindet und selber eine Universitätsemailadresse beruflich nutzen muß die mich in den Wahnsinn treibt… :rofl:

Ein hier ich bin dabei verschicke ich jetzt ja auch mit diesem Forum.

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Sehr geehrte Frau PRECISION,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Selbstverständlich kann niemand erwarten, dass Sie Ihre Argumentationsgrundlagen vorzeitig bekanntgeben.

Mich interessiert das Thema Arbeitsgedächtnis aus rein privater Motivation.

Hallo @PRECISION , ich freue mich sehr über das Engagement Ihrer Forschungsgruppe und hoffe, Sie berichten hier von Ihren Ergebnissen. Leider kann ich mich nicht als Teilnehmerin anmelden, da ich bereits 57 bin (erst vor kurzem diagnostiziert).

Bei Ihrem Projekt kann ich mir natürlich vorstellen, dass Sie einigermaßen vergleichbare Probanden benötigen, in deren Gehirn sich die diversen Alterungsprozesse noch wenig auswirken.

Was mir beim Lesen auffällt ist, dass die Altersgrenze für eine Diagnostik an den mir bekannten universitären Instituten ebenfalls ungefähr in diesem Bereich liegt, an der Tübinger Ambulanz sogar bei 45 Jahren. Sind Ihnen eventuell die Gründe hierfür bekannt?

Meine ADHS wurde evident, als ich in die Wechseljahre kam, der Alterungsprozess Fahrt aufnahm, die Kraft für Maskierung massiv nachließ und mein Arbeitsgedächtnis sich zeitweise fast komplett verabschiedete. Ich habe meine langjährige Arbeitsstelle und viel an Reputation verloren. Zusammen mit meine komorbiden Depression hätte mich das ruinieren können, wenn ich nicht so viel Glück gehabt hätte.

Es ist eine spannende Zeit ab 50 Jahren: in vielen Bereichen schon als alternd klassifiziert, in anderen ganz und gar nicht, alles je nach Perspektive mehr oder weniger berechtigt. Ich hoffe, die spätadulte oder gar spätmanifeste ADHS wird noch zu meinen Lebzeiten besser erforscht.

Viel Erfolg für Ihre Untersuchung und alles Gute!

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