Unfähigkeit eigenständig hilfe zu "sehen"?

Das ist ne gute Idee tatsächlich. „Nie zufriedenes Meckertier“ ist gut :sweat_smile:

Versuch ich auch mal umzusetzen…:grimacing: kenn ich von mir auch.

Hab ich damals auch gemacht, ich glaub im 3. Semester hab ich 1x so ne Mail bekommen, wer jetzt am schnellsten Summe x Überweist bekommt das Zimmer (kein Witz). Das ist so absurd…danach nie wieder, und hat sich auch nie wieder gemeldet, also ich hatte quasi nie eine Chance (wollte eh nicht ins Wohnheim, Studentenwerk München kann man mal googeln gibt viele Berichte über die unmenschlichen zustände teilweise in den Wohnheimen…) aber ich hab mich einfach mal auf die Liste gesetzt um zu gucken wann ich theoretisch ins Wohnheim käme (nie)

Sorry ihr Lieben Menschen hier, aber wenn ich nicht selbst sehen würde wie schwer es für meine eigenen Kinder auf dem Arbeitsmarkt, und gleichzeitig auf dem Wohnungsmarkt ist, zumindest hier bei uns in der Schweiz, und unser Land aber sogar als eines als der reichsten Länder auf dieser Welt gilt, würde ich all das was ich geschrieben habe, hier garantiert nicht schreiben.

Doch das was ich persönlich, hier bei uns in der reichen Schweiz miterlebe, ist das es bei uns, schon seit seeehr langer Zeit, keine „bezahlbaren“ Mieten mehr gibt.

Und dass, einerseits für 50+ arbeitslose, als anderseits für Generation Z junge Menschen, die ebenfalls mit den Problemen von Arbeitslosigkeit zu kämpfen haben.

Und DAS ausserdem nebst der hohen Wohnungspreise, auch alle anderen Preise, ständig immer mehr, und bis ins unendliche ansteigen.

Z.B. gilt die Schweiz ja schon lange als sogenannte Hochpreisinsel innerhalb von Europa, und darüber täuschen eben auch die angeblich hohen Löhne überhaupt nicht hinweg, sondern im Gegenteil, ist das der Grund dafür warum so und soviele Menschen glauben das wir hier paradisische Zustände hätten.

Nur stimmt das halt eben nicht, jedenfalls dann nicht wenn man nur ein einfacher „Büerzer“, sprich Arbeiter, oder Angestellter ist.

Nicht destrotz strömen immer mehr Menschen in die Schweiz, weil sie „glauben“ das man bei uns wie Gott in Frankreich lebt.

Was aber wie gesagt NICHT stimmt, ausser man verfügt über eine wirklich sehr gesuchte Ausbildung, z.B. im Bereich Wissenschaft und Forschung, oder ist fähig dazu bei uns für neue Arbeitspläze zu sorgen, heisst macht selbst eine eigene Firma auf.

Doch ansonsten ist das Leben hier bei uns in der Schweiz seeehr teuer, und aber viele DAS, wenn überhaupt, erst „richtig erkennen“, nachdem sie in ihrer eigenen Heimat bereits sämtliche Zelte abgebrochen haben, in der Hoffnung hier bei uns „besser leben zu können“.

Jedenfalls, ist das Leben aber auch in EU Ländern immer mehr, bereits unbezahlbar geworden.

Und allen voran vor allem eben für „alte“, oder „ältere“, sowie genauso für „junge Menschen“, welche z.B. nach Abschluss ihrer Lehre, oder nach Abschluss ihres Studiums dann auf den Arbeitsmarkt strömen, und dann aber sehr oft keine Stelle finden.

Jedenfalls, einfach ist das alles nicht, und die Zeiten die wir „älteren“ noch erlebt haben, die sind definitiv Geschichte.

Heisst wenn man heutzutage gegenüber den jungen Menschen immer wieder diese Erinnerungen aus „alten Tagen“ aus der Schublade heraus holt, dann hat man definitiv nicht begriffen wie die Welt, heutzutage für die Jugend wirklich „tickt“.

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Ich hab gerade überlegt und ich glaube tatsächlich, ich habe das noch nie so gehört und lese das auch hier eigentlich eher nicht.
Ich höre und lese eher, dass viele sich anhaltend sehr anstrengen und seit Jahren kämpfen und versuchen das beste draus zu machen, nach Strategien suchen, sich fragen, wieso es bei anderen anscheinend klappt und was verdammt nochmal mal man selbst wohl falsch macht, Therapien machen, usw…
Ich würde es daher eher als Verzweiflung, nicht als Rumjammern bezeichnen - zumindest was ich so wahrnehme…

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Ach ja, und apropos auch ADHS’ler können was schaffen, dann frage aber zumindest ich mich ganz persönlich, wenn das ja angeblich so ist, warum dann hier so viele am rumjammern sind?, Sorry aber Karma kommt immer zurück.

Hallo Liebe @Mottenkind , Sorry aber möchtest DU in einem „Wohnheim“ leben?.

Höchstwahrscheinlich ja wohl ehr NICHT, oder?.

Dann haben wir wohl unterschiedliche Wahrnehmungen, aber das ist ja okay.
Verzweiflung sieht für mich anders aus, aber ich bin auch nicht das Maß aller dinge, mir ist durchaus klar dass es nicht normal ist, dass ein Kind sich und eigentlich die ganze Familie t*ten möchte weil es in der Hölle lebt (ja ich rede von mir, das ist meine Definition von Verzweiflung).
Mir hat erst heute jemand gesagt, dass ich nicht zum abkühlen, sondern zum auftauen in den Kühlschrank gestellt werde. Na ja. Nicht alles kann in Therapie und Medikamentös „geheilt“ werden.

Wenn es für dich gut funktioniert, gönne ich dir deine Disziplin und dein Selbstmanagement von Herzen und das meine ich ganz ehrlich.

Bei all den Burnoutlern hier, die lange deine Strategie gefahren sind, finde ich es trotzdem etwas schwierig mit solchen Selbstfolter-Methoden als Positiv-Beispiel. Mein Vater hat es auch so gemacht, ab 30 mehrere Burnouts, mit 50 vollständig arbeitsunfähig.

Für mich ist das absolut kein wünschenswerter Lebensentwurf - auch wenn er sicherlich viel Anerkennung und Luxus bringt. Ich will ein zufriedenes, entspanntes Leben haben. Unangenehme Dinge nur so viel wie absolut nötig tun müssen.

Wenn das oberste Ziel „Erfolg“ ist, ist bestimmt vieles möglich. Das sagt aber nichts darüber aus, ob diese Menschen ein besonders glückliches Leben führen.

Dass in diesem Forum viel gejammert wird, stimme ich aber zu - wobei gerade hier im Thread eigentlich doch gar nicht :thinking: Viel Gejammer heißt auch nicht ZU viel Gejammer. Nach meinem Empfinden halten die meisten Menschen eher zu viel aus, fordern zu viel von sich, gehen chronisch über ihre Grenzen und sind zu wenig liebevoll und fürsorglich mit sich selbst. Ich glaube, „Gejammer“ ist oft der Wunsch dieses Überforderungserleben validiert zu bekommen, um den eigenen Gefühlen hoffentlich irgendwann selbst trauen zu können und ganz langsam die Erwartungshaltung an sich selbst abbauen zu können.

Auch ohne Dauer-K(r)ampf, ohne Erfolg, ohne gesellschaftlichen Beifall ok zu sein, wie man ist.

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Das war nicht auf Erfolg/Beruf oder so bezogen, sondern auf ADHS. Ich finde das ganz normale Leben, auch wenn ich absolut nichts zu tun habe (ja, kommt vor) anstrengend. Autismus spielt auch noch ne Rolle. Ich komme nie zur Ruhe, muss immer was machen, Stimmungsschwankungen, der alltägliche Wahnsinn halt.
Dennoch würde ich mein ADHS, glaube ich, nicht hergeben. Ich sehe durchaus die Vorteile (für mich) und mache eben das beste draus.
Dachte, das war klar was ich meine sorry, weil ich in meinem ADHS Umfeld halt auch ständig höre wie alle täglich am Kämpfen sind, egal ob mit oder ohne Medis.

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Hab in nem Wohnheim gelebt n Jahr lang (wäre auch länger aber ne freundin wollte ne wg)

War jetzt nicht super krass luxuriös, aber für den Preis ok. Aber Kiel ist jetzt auch nicht super krass schlimm, was das angeht. N bissl schimmel im Bad, ne Küche, die aussieht, als ob 17 leute die nutzten (wie es halt auch war). Und halt immer wieder Partys die ganze Nacht, aber sonst wie gesagt vollkommen in Ordnung.

Und Hamburg zum Beispiel hat auch einige gute Wohnheime soweit ich weiß. Also nicht alle Wohnheime sind Unmenschlich.

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Einmal Wohnheim für ein Studium im anderen Bundesland, ich habe deswegen das Studium abgebrochen. Meine Ansprüche sind nicht wirklich hoch aber human. Ich möchte schon in einem Umfeld leben wo ein Ofen nicht aussieht wie vollgeschissen und es nicht überall nach Sonnenblumenöl riecht. Die Wohnheime heutzutage sind quasi fast alle katastrophal, noch dazu klauen die alle einfach. Immer wurde mir mein Essen aus dem Kühlschrank geklaut :enraged_face::enraged_face::enraged_face::enraged_face:

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Kann ich bestätigen! Es gibt solche und solche, aber ich habe viel Zeit bei Freunden im Wohnheim verbracht (habe selbst in WGs gewohnt) und habe mich da immer sehr wohl gefühlt (und die sich auch). Aber es gibt auch solche, wo die Zustände ziemlich katastrophal sind, das will ich gar nicht beschönigen.

Und dass Wohnen für Studierende heutzutage fast unerschwinglich ist, ist tatsächlich ein echtes Problem! Für das, was ich damals für mein WG-Zimmer gezahlt habe, bekommt man heute wahrscheinlich noch nicht mal die winzigste Besenkammer…

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Tut mir leid, aber ich kann glaube zu gut nachvollziehen, was deine Mutter meint. Ich selbst lebe mit einer Frau zusammen, bei der ich mir total sicher bin, dass sie ADHS hat.
Das Problem, das du wahrscheinlich übersiehst, ist nicht die fehlende Beteiligung bei Arbeiten, die in die Kategorie Alltagsroutinen, wie Wäschelegen, Geschirrmaschine ausräumen, Müll herausbringen etc. Die Beispiele, die du genannt hast, sind nämlich genau so etwas.
Es geht ihr wahrscheinlich darum, dass du auch mal die Initiative ergreifst und etwas angehst, das nicht zu den alltäglichen Haushaltssachen gehört. Z.B. nach einem Sturm durch den Garten laufen und gucken, ob ein Ast abgebrochen ist oder wenn überall Sachen herumliegen, aus eigener Initiative ein neues Aufbewahrungsmöbel vorschlagen, besorgen und einbauen o.ä. Arbeiten, die schon lange Liegen einfach mal erledigen und nicht immer abwarten bis eine Anweisung kommt.

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Hey @Mottenkind , ich selbst bin ein ehemaliges „Heimkind“ und habe seit meinem 16sten Geburtstag bis zu meinem 20sten Geburtstag in 2 verschiedenen Jugendheimen gelebt.

Jedenfalls, in meiner persönlichen Situation damals war die Heimunterbringung für mich persönlich tatsächlich „eine gute Lösung“, und zwar weil ich in meinem Zuhause total vernachlässigt wurde.

Aber so wie ich es bisher verstanden habe, trifft sowas auf @RuheImKopf nicht zu.

Heisst, er/oder sie hat zwar zuhause „Stress“, und das vor allem mit der Mutter, doch ansonsten deutet, zumindest bis jetzt, nichts darauf hin, dass RuheImKopf in seinem Zuhause irgendwelchen „schlimmen Dingen“ ausgesetzt ist.

Heisst: zumindest hoffe ich das. :folded_hands:

Denn es wäre mehr als traurig, falls es anders wäre.

Da würde ich dir zustimmen. Könntest du mal konkret deine Vorteile die du für dich ziehst benennen? Mich würde die Perspektive wirklich interessieren, weil ich persönlich mit diesem „Superkraft“ Argument nichts anfangen kann. Es gibt quasi keinen Aspekt indem adhs mein Leben momentan bereichert, aber eventuell bin ich dafür auch im falschen Umfeld. Die Rechtswissenschaften lassen quasi keinen freiraum für Kreativität und selbstständiges Denken. Vielleicht ist der einzige Vorteil das es mir unfassbar leicht fällt Kontakt zu neuen Menschen zu knüpfen :thinking: Und außerdem bin ich ziemlich lustig :thinking:

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Hey @Jajoov , aber genau DAS ist ja DAS Problem bei ADHS!, Sorry, aber Du hast echt keine Ahnung über Menschen mit ADHS oder Autismus, oder?.

Danke dir für die Nachricht aber das finde ich einfach utopisch. Es ist doch nicht meine Aufgabe als Sohn dafür zu sorgen, dass das Haus neue Möbel bekommt. Ich bin nicht für die Innenarchitektur zuständig , das Haus ist ja nicht mein Eigentum oder meine eigene Wohnung. Außerdem hat es nichtmal gestürmt , der Ast ist einfach vom zu schweren Apfelbaum abgeknickt. Wie soll ich da bitte einfach so drauf kommen, wenn ich nicht im Garten gewesen bin weil ich arbeiten war, das funktioniert überhaupt nicht. Zudem gibt es so „Baustellen die lange rumliegen“ überhaupt nicht bei uns. Es sind solche Geschichten wie der Ast, die regelmäßig vorkommen

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Hat nichts inhaltlich mit irgendwas zu tun, aber ich muss mich kurz entschuldigen - hab aus irgendeinem Grund gedacht, du wärst weiblich (hab dich vielleicht verwechselt) und daher oben immer von „sie“ geschrieben. Ich hoffe, du siehst es mir nach, jetzt weiß ich es ja :wink:

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Also ich habe keine Ahnung von Jugendheimen, was ich von nem Bekannten gehört habe, war nicht so schön (wobei das glaube auch kein „normales“ Jugendheim war.

Aber hier ging es mir jetzt um Studi-Wohnheime. Und da scheint es halt von-bis zu geben. Und ich kenne viele, die auch trotz vernünftiger Wohn- und Familiensituation ins Studi-Wohnheim gezogen sind. Ist halt einfach ein Platz für Studis, gleichgesinnte, meist bezahlbar. Und wenn es da ne Vernünftige Möglichkeit gibt, warum nicht? War auch nur n Vorschlag und man kann sich ja vorher erkundigen.

Edit: was mir noch einfällt: in manchen Städten gibt es Wohngegenden/Vermieterkonstellationen, bei denen Studis bevorteilt werden. In Senftenberg zum Beispiel gibt es Wohnungen, in denen Studis nur einen Teil der Miete Zahlen müssen. Über DE verteilt argiert ZBVV, die nehmen gerne Studis als Mieter (haben übrigens auch Wohnheime in ein paar Städten)(ob man die mag oder nicht, ist bestimmt wieder n Thema, besser als Vonovia sind sie allemal)

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Ich bin ein Er​:disguised_face:. Meine Familie ist ziemlich toxisch, materiell fehlt es mir an garnichts aber der Rest ist verkackt. Meine Eltern führen seit Jahrzehnten eine Scheinehe und hassen sich gegenseitig insgeheim bzw. sind von einander abhängig. Diese Dynamik hat mich vor allem früher natürlich viel belastet. Auf Grund meines undiagnostizierten ADHS wurde ich vor allem in meiner Gymnasialzeit immer wieder mit „Faulheit“, „unausgeschöpften Potential“, „Du zerstörst dir dein Leben“ bla bla bla konfrontiert. Die „übliche Laier“ für ein zerstörtes selbstbild eben. Am besten wäre für mich mit Abstand der dauerhafte Auszug, deswegen gehe ich das jetzt auch weiter aktiv an.

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So grade eben :wink:

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