Aaalllsssooo ich probiere es noch mal von vorne, heisst das in Worten auszudrücken wie es mir persönlich sehr oft in meinem Leben, mit meinem ADHS geht.
Jedenfalls ist z.B. eines meiner persönlichen Hauptprobleme in meinem Leben die ständige Reizüberflutung der ich ständig ausgesetzt bin.
Und was in meinem persönlichen Alltag bedeutet, dass ich ständig zuviel sehe, höre, rieche, usw., und es mir persönlich z.B. nicht gelingt, diese ständigen Reize die täglich von aussen auf mich „einprasseln“, Quasi einfach so „abstellen“ zu können.
Und deshalb passiert es mir persönlich immer wieder, dass ich Quasi zu meinem eigenen Schutz, habe lernen müssen, dass ich dieses zuviel in meinem Kopf, nur damit zur Ruhe bringen kann, indem ich vieles was ich „eigentlich tun müsste“, dann anfange zu ignorieren, und ich deshalb dann in so einen Teufelskreis hinein gerate.
Heisst ich fange damit an gewisse Dinge „aufzuschieben“, und zwar weil ich irgendwann vor lauter Bäumen den einzelnen Baum nicht mehr sehen kann.
Jedenfalls Sorry, falls das vielleicht irgendwie crazy klingt, aber genauso geht es mir halt.
Und deshalb passiert es mir dann, dass ich seit ca. 3 Jahren täglich an meinem Büro Stapel vorbei laufen kann, ohne das ich dazu fähig bin „eeendlich“ mal „einfach“ Ordnung in dieses Chaos rein bringen zu können.
Und das nicht weil ich das so will, sondern weil ich es einfach nicht kann.
Und auch nicht weil ich nicht wüsste was dazu nötig wäre um mein Chaos beseitigen zu können, sondern auch hier nur wieder aus dem selben Grund, heisst weil mich meine eigene Reizüberflutung, welche mich ständig „belästigt“, mich einfach nicht zur Ruhe kommen lässt.
Heisst wie in solchen Beispielen die ADHS’ler immer wieder über sich selbst erzählen.
Heisst wie z.B.: "Heute morgen bin ich frohen mutes aufgestanden um die Müllsäcke auf die Strasse zu stellen bevor die Müllabfuhr kommt, doch auf dem Weg dahin, heisst um alles nötige dafür vorzubereiten, fiel mir dann plötzlich auf das ich noch nasse Wäsche in der Waschmaschine hatte, und ich diese unbedingt vorher noch aufhängen müsste, doch kaum hatte ich das erledigt, fiel mir im vorbei gehen auf, dass ich ja auch noch den Geschirrspüler ausräumen sollte bevor ich das Mittagessen für die Kinder kochen kann, da im Geschirrspüler genau das Geschirr ist, welches ich dann nachher zum Kochen brauche, und Ojemine was ist eigentlich mit meinen Pflanzen los?, die habe ich ja auch schon seit letzter Woche nicht mehr gegossen, kein Wunder sind die vertrocknet, also sollte ich das auch unbedingt noch schnell machen, und so weiter und so fort, und jedenfalls kaum das man sich versieht, sind inzwischen locker zwei Stunden vergangen, und den Müll hat man in dieser Zeit natürlich total vergessen, und wahrscheinlich sogar nicht mal mehr mitbekommen, dass der Müllwagen während dieser Zeit, natürlich bereits alle Müllsäcke mit genommen hat, ausser den eigenen. 
Jedenfalls, und bevor ich wiiieeeeder zu sehr abschweife, liegt es nicht am mangelnden Willen, und auch nicht daran das man Aufgaben bewusst „verweigert“, sondern sehr oft schlicht und ergreifend nur daran, dass man sich nicht nur auf eine einzige Sache fokussieren kann.
Ausser bei Sachen die einen „abdriften“ lassen, wie z.B. Malen, Basteln, Nähen, Musik machen, Gamen, Schreiben, Garten, Tiere, oder was weiss ich was einen jeweils „fesselt“, aber den Müll rechtzeig raus zu bringen, oder privaten Bürokram zu erledigen, zählt meistens ehr nicht zu den Sachen die einen ADHS’ler „fesseln“, heisst um sich auf sowas total fokussieren zu können.
Und was mir auch gerade noch einfällt ist z.B. der Umstand „wie“ mich jemand um meine Hilfe im Haushalt, oder wobei auch immer bittet.
Heisst „der Ton macht die Musik“, was in meinem Fall z.B. bedeutet: „Schnauzt“ mich jemand an, dann mache ich persönlich für gewöhnlich sofort dicht, heisst ich gehe sofort auf Abstand, ist aber jemand freundlich und positiv in seiner Wortwahl, dann bin ich sofort bereit, und helfe gerne". 