Ich habe eine Zeit lang große Probleme mit dem konzentrierten Atmen gehabt, als ich die Sekunden bzw. Herzschläge gezählt habe. Also sowas wie beim Einatmen bis 4 zählen, beim Ausatmen bis 6 zählen oder so. Da ich meinen Herzschlag oft sehr deutlich spüre, habe ich dadurch noch mehr verstärkt auf den Herzschlag geachtet und er wurde noch deutlicher spürbar.
Inzwischen versuche ich tatsächlich nur noch, die Atemzüge zu zählen.
Mir ging es ähnlich Anfangs, Zeitweise war es mir nicht mehr möglich auf Zehn zu zählen dabei, weil mich belastende Gedanken, Körpergefühl so überflutet hatten. ![]()
Das ist doch was - bei all den ADHS-bedingten Einschlafproblemen…
Danke dir für dein Feedback zu meiner Fantasiereise.
Ich stelle anhand der Feedbacks, die ich dazu bekomme, immer wieder fest, dass sehr viele ADHS-Menschen sich sehr wohl entspannen können. Hat nix mit fauler Couchpotatoe zu tun. Entspannen im Sinne von Selbstfürsorge mit Aufmerksamkeitsfokussierung ist sehr erholsam.
Hm. Ich glaube, bei mir ist es so, dass ich das Entspannen immer wieder prokrastiniere! Also WENN ich entspanne, dann funktioniert das oft. Aber vorher will ich halt noch so viele andere Dinge erledigen oder ich bin versunken am Handy bzw. im Internet.
Na, das find ich aber …….. total verständlich.
Ich falle auch oft auf diese beiden Zeitdiebe (Handy, Internet) rein (hyperfokussiert) und ärgere mich dann anschließend über die verschenkte Zeit. An dieser Fall ändern auch ADHS-Medikamente fast nix.
Da bin ich bei dir. Aber ich zögere, mir deine Fantasiereise anzuhören… Ich tue dir damit wahrscheinlich unrecht, weil ich ja auch das Feedback lese… Ich habe damit so schlechte Erfahrungen gemacht, dass das schwierig ist… Andererseits wäre eine gute Erfahrung vielleicht heilsam… Will sagen… vielleicht tu ich es noch irgendwann…
Stimmt, das ist bei mir auch so. Ich war letztens krank und weigerte mich (unbewusst), meine elektronischen Geräte aus der Hand zu legen und einfach mal die Augen zu schließen. Vielleicht hatte ich da aber auch Angst, den Kopfschmerz dann zu deutlich zu spüren.
Im Vergleich zu früher versinke ich inzwischen aber viel weniger im Handy und im Internet. Aber ob das am Medikinet liegt, weiß ich nicht. Oder an der Psychotherapie oder an der App Sunsama? Oder am Mix aus allem?
Jetzt allerdings sitze/liege ich seit drei Stunden ausgelaugt auf dem Sofa und kann mich weder zum Schlafen durchringen noch zum Entspannen noch, etwas Produktives zu machen…
Ist doch ganz einfach . Anhören und wenn es nicht passt sein lassen. Du musst es ja nicht anhören nur um ein Feedback zu geben.
Danke auch für dieses Feedback. Ich hoffe, du kannst bessere Erfahrungen machen.
Schlechte Erfahrungen sind leider ziemlich prägend . In meinen Fantasiereisen wirst du weder k.o noch gelähmt, sondern kannst stets entscheiden, was du tust.
Wenn das, was du hörst, schlecht für dich ist, drück die Stopptaste oder zieh den Kopfhörer aus. Versuch macht kluch.
Was auch immer du tust, wünsche ich dir, dass es dir gut geht.![]()
Irgendwo hier habe ich von einer Schön-Klinik gelesen. Mir wurde bei ADHS, und für Psychosomatik, die Schön-Klinik in Berchtesgaden empfohlen, und das werde ich nächstes Jahr angehen!
In Bezug auf die eingangs gestellte Frage ist meine Antwort definitiv viel Sport. Auspowern!Orientalischer Tanz, für alle Sinne und die Konzentration, früher auch gerne Kickboxen, was für mich das Beste in Bezug auf Stimmung, Konzentration etc. war, dann nen Auspowerkurs im Fitnessstudio, nebenher Bergwandern (Natur, Erfolgserlebnisse und Bewegung), Bouldern, Yoga, und was grad so reinpasst (bin bei WellPass, falls das wer kennt).
Aber auch Sauna, Therme, wenn es nicht zu voll ist. Und ich bin (bisher nur hobbymäßig) Kräuterpädagogin und sehr gerne in der Natur, die aktive Beschäftigung mit irgendwelchen Bäumen oder Kräutern bringt mich oft ziemlich runter.
Bei Krankheit ist es so, dass ich meist echt ein bis drei Tage gar nichts schaffe, als ob mein Körper mich zur Ruhe zwingen will. Sobald es mir aber eeetwas besser geht, bin ich wieder am Rumwuseln, versuche aber dann auch, mich zumindest zum sitzen oder liegen zu zwingen, ggf. etwas zu lesen, Dokus zu gucken, oder doch mal die ein oder andere Schublade zu entmüllen. Naja, es ging um Erholung, obwohl man krank ist, der Geist aber Action/Input braucht… hm ![]()
nicht einfach, aber bei mir ist es wie ein paar Zeilen weiter oben geschrieben.
Also, wenn ich gearbeitet habe, bin ich am nächsten Tag meistens kaputt, weil Reizüberflutung und viele Menschen. D.h., kompletter Rückzug, entweder Spaziergang in der Natur, oder zu Hause, auf dem Sofa, lesen, und Fernsehen schauen. Erholen im entspannten Zustand, heißt auch für mich Tapetenwechsel, andere Städte anschauen etwas Neues sehen, das finde ich auch sehr wichtig für mich.
Berge…Berge…und noch Mal Berge. Und meine Kamera. Und ich allein unterwegs. Und auch wenn manche wahrscheinlich das, was ich mache, nicht als Erholung sehen würden, weil mir bei meinen “entspannten” Touren die Zunge über die Schulter hängt und ich so leise und entspannt wie eine Dampflok schnaufe, aber für mich ist das die wahre Erholung. Und wenn dann noch die Aufstiege mit unbeschreiblichen Aussichten und Tierbegegnungen belohnt werden, dann umso mehr…
Ja, in der Natur, Berge und sehen, und Meer, das ist einfach traumhaft. Da bekomme ich auch den Kopf frei, dauert zwar etwas, aber dann ist es herrlich.
Mir hilft tatsächlich Sport und Bewegung was ich aber seit vielen Monaten vernachlässige..
Ansonsten schauen was das Jahr 2026 so bringt
Ein wirklich wirklich spannendes Buch lesen (ich liebe Psychothriller). Wenn es keine lahmen Passagen enthält, kann ich viele Stunden durchlesen und bin ganz in der Geschichte.
Wandern. Alleine! Ohne Musik oder ähnlichem auf den Ohren. Fotos machen von allen Kleinigkeiten, die ich sehe.
Allgemein “aktive Entspannung”. Nicht einfach berieseln lassen von Netflix und Co. Das bringt meinen Kopf nicht runter. Mein Körper und mein Geist müssen etwas tun, damit ich Entspannung verspüre. (Außer Netflix und Co ist wirklich wirklich spannend
)
Ich werfe noch Gestalten in den Ring.
Stricken ist ja eigentlich auch nur Yoga mit einem wärmenden Resultat. ![]()
Natürlich hilft es nur, wenn mans kann, oder wenn das Erlernen schnell geht.
Alternativ finde ich auch Origami falten entspannend.
Ich lese und denke “ welche Gestalten?” ![]()
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Ich kann mich nur in Bewegung erholen, zumindest mental.
Vor allem Rad fahren, zur Not aber auch etwas flotter spazieren.
Auf jeden Fall raus in die Natur.
Aber ansonsten, Zuhause, die Gedanken rasen immer..
Ich kann nur selten bis gar nicht irgendwo sitzen und z.B. nur einen Film schauen, oder lesen, oder Musik hören.
Es muss immer nebenbei was gehen (Handy oft) oder mir fallen Dinge ein die ich erledigen muss/will und ich stehe dann wieder auf.
Im Umkehrschluss kenn ich aber auch genauso die Exekutive Dysfunktion und ich kann mich nicht aufraffen, da ist mein Hirn aber trotzdem am rattern ohne Ende.
Erholung nur in Bewegung in der Natur. Das ist das einzige, wie mein Kopf auch Mal etwas leiser wird und ich wirklich mal ein Gefühl von Erleichterung und Entspannung erfahre.
Mir hilft es bei solchen Phasen, kleine, strukturierte Pausen zu machen und den Tag in sehr kleine Einheiten zu teilen, zum Beispiel 10 Minuten Hörbuch hören, 5 Minuten Musik, kurze Achtsamkeitsübungen (z.B. bewusstes Atmen), oder den Blick nach draußen schweifen lassen. Manchmal kritzle ich einfach ohne Ziel vor mich hin. Man darf sich auch erlauben, mal gar nichts „Produktives“ zu tun. Klingt banal, aber wirkliches Akzeptieren der eigenen Grenzen kann entlastend wirken. Gute Besserung!