Da gebe ich dir absolut recht.
Das eine mal kam psychischer Stress dazu da war ich schon über Monate mit MPH gut eingestellt und plötzlich wirkte es kontra. Mein Arzt hat ich dann langsam wieder eindosiert.
Jetzt bei Elvanse zunächst gute Wirkung.
Selbiger Stressor wie bei MPH und ich kam auch nicht mehr klar.
Nun nehme ich 10mg Elvanse mit einem Tag Pause zwischendurch und Donnerstag habe ich meine Termin und sehe dann weiter.
Ich denke aber wichtig zu benenn ist, dass der Stress PTBS bedingt ist und wenn das sich hochschaukelt enorm neuronal was im Hirn los ist und sich wohl nicht mit ADHS Medis verträgt.
Es steht bei mir schon fast unabhängig zum ADHS, eine PTBS auf ein Ereigniss von außen ist ja was ganz anderes. Das Glück war durch meine ADHS Diagnose grundlegend am Leben was ändern zu können was auch zum Vorteil der PTBS-Daignose war. Aber ohne ein gezielte Therapie im Bezug zur PTBS hätte mir sonst nichts anderes was gebracht auch keine Medikation.
@Hibbelanna ja da sagst du was - geht mir genauso!
Bzw. vor allem die Stressoren zu reduzieren, das Leben deutlich vereinfachen, viel bescheidener leben, was die Ansprüche an die eigene Erziehungsaufgabe bei den Kindern angeht und so…
Ergebniss.
Ich soll mich langsam nach meinem Bauchgefühl auf 20mg hochdosieren . Wobei er bei mir fasst schon 15mg alles passend Vermutet . Und ich soll irgendwann dann 2 Tage 30mg nehmen und den dritten Tag nichts um zu schauen wie es mir dann geht um halt den Unterschied zu spüren, er möchte wissen wie ich darauf dann reagiere .
Das mit den 30mg Und den Tag ohne mache ich im Urlaub , mir ist das auf der Arbeit zu wenig Raum für selbstwahrnehmung
Ansonsten soll ich mich weiter gut beobachten und ein Gespür für mich mit Elvanse entwickeln.
Überlappende Einnahmen kann ich auch ausprobieren oder eben Abends mit Medikinet abpuffern .
Da ich mit Elvanse im 30mg Bereich experimentiere ist das für ihn keine Menge wo Wo für ihn was „schlimmes“ bei mir passieren kann.
Vielleicht klappt es tatsächlich besser mit 30, wobei ich zwei Tage als zu wenig sehe.
Ich glaube ich probiere in den nächsten Tagen auch mal auf 20 zu gehen, es ist zwar ein großer Schritt, trotzdem bin ich neugierig.
Wünsche dir gutes Gelingen
Das mit den zwei Tagen 30mg und dann einen Tag nichts ist gezielt gewollt. Wenn ich das richtig verstanden habe geht es glaube ich fast eher darum wenn der Körper noch nicht dran gewöhnt ist dann zu sehen was an dem Tag ohne ist also nicht um 30mg als Enddosis an sich.
Ich habe aber eh erst in 4 Wochen Urlaub und schau mal was ich bis dahin mache .
Ist ja auch alles eine individuelle Sache und mein Weg ist ja nur einer den ich beschreibe.
Ich bin manchmal echt Unsicher ob ich das alles immer hier so schreiben kann, weil soll und kann und darf ja keine Empfehlung sein ?
Es ist ja immer in Absprache mit einem Arzt.
Aber ohne Austausch kommen wir ja alle auch nicht weiter !!!
also das kann ich jetzt mal nicht so ganz bestätigen…ich habe u.a. eine ADS Diagnose und bekomme nun seit gut 2 Jahren 30x 20 mg Attentin® Tabs (Dextroamphetamphetaminsulfat), pro Monat verordnet. Auch werden mir die Kosten für’s Attentin®, von meiner KK übernommen. Anfangs natürlich auf Privatrezept, aber auch damals waren es die 120€ wert.
Und ja, ich bin schon längst volljährig, weiblich, Anfang 30, bin 1.73m groß und wiege so zwischen 45-50kg.
Habe ansonsten noch diverse weitere psychiatrische Diagnosen und bin seit 4 Jahren in ambulanter psychiatrischer Behandlung…aufgrund der Verdachtsdiagnose, dann noch zusätzlich auf AD(H)S, empfahl mir meine Psychiaterin, den auf das Thema AD(H)S spezialisierten Neurologen/Psychiater…
Soweit hier dann mal mein 1. Beitrag…mal schauen, vielleicht noch detailliertere Angaben über mich, im „Newbie-Vorstellungsthread“ - Unterforum…oder so ähnlich. ^^
dann gehörts du wohl eher zu den Ausnahmen. Aber das freut mich wenn es für jemanden klappt.
Ging das denn bei dir so oder auf Antrag ? und welche Krankenkasse ist es?
Hallo @Nelumba_Nucifera , bitte schreibe weiterhin deine Erfahrungen hier, mich interessieren diese sehr. So individuell wir auch sind, finde ich auch bei den Medikamenten Dosierung viele Gemeinsamkeiten.
Also ich denke dass es OK ist, da wir ja immer wieder sagen, dass wir keine Ärzt sind und jeder mit seinem Arzt besprechen soll, ob der das jeweils gutheißen kann.
Ich finde es auch wichtig, den Ärzten die eigenen Erfahrungen zu schildern, denn daraus lernen sie ja. Sofern sie selber diese Medikamente nicht nehmen, können sie es ja nicht anders erfahren…
Die meisten Ärzte haben gar nicht die Zeit und sind auch nicht so nah dran, um das im Detail durchzusprechen.
Wenn der Arzt entweder gesagt hat, nehmen Sie Dosis X, oder er hat einen Rahmen bis X vorgegeben, wird er in der Regel nichts gegen eine Dosis weniger als X haben.
Von daher sehe ich alle Abweichungen nach unten als unkritisch an. Oder auch ein wesentlich langsameres Hochdosieren als vom Arzt empfohlen.
Abweichungen nach oben sollte man natürlich immer vorher absprechen.
(Ich weiß noch, die Kipsy, die unserem großen Sohn zum ersten Mal Ritalin unretardiert verschrieb, sagte, 2x täglich 10 mg. Das war 2000, und unser Sohn war 5.
Durch die damals zugänglichen Foren wussten wir aber, dass man bescheidener anfängt, zumal in dem Alter. Er kam tatsächlich mit 5 mg als Einzeldosis prima aus. Allerdings hielt die auch nicht sehr lange, zweimal täglich reichte nicht aus (Retardkapseln waren noch nicht üblich damals). Mit 2x täglich 10 mg wäre er nicht nur stark überdosiert gewesen, er hätte außerdem stundenlange Lücken gehabt!)
Hallo liebe Leute,
vielen Dank dass ihr hier über die Dosierung spricht, sonst hätte ich es nämlich schon sein lassen.
Also bei mir ist es so ich habe angefangen mit Medikinet Adult 10mg, habe ich nicht so richtig vertragen, bei mir ist es jedoch dass ich zusätzlich zum ADS noch soziale Ängste habe, die wurden durch das Mph irgendwie noch verstärkt, dann habe ich es mit Ritalin Adult 5mg probiert, war das gleiche Spiel, habe es jeweils aber nur 2-3 Tage ausgehalten zu nehmen. Habe mich zu unwohl gefühlt. Dann habe ich schon fast aufgegeben, bis mir der Arzt mir dann noch elvanse vorgeschlagen hat.
Das habe ich jetzt probiert mit 20mg,hat gewirkt, allerdings auch Nebenwirkungen wie schwitzige Hände, Schlafprobleme etc habe dann mal 40 mg probiert, das war eindeutig zu viel.
Bei mir ist allerdings so, dass ich nicht sehr geduldig bin.
Und wenn etwas nicht wie gewünscht wirkt ich sehr schnell aufgebe.
Nun habe ich aber euer Thema entdeckt und habe gedacht ich probiere es nochmal ganz niedrig.
Also nehme ich seit gestern eine halbe 20mg Kapsel also 10mg und versuche das mal ne Woche.
Als Kind hatte ich Mph allerdings nur einmal morgens 5mg.
Was mir als Nebenwirkung aufgefallen ist, ab 40mg, dass man man komplett Humorlos wird, weil ich mach normalerweise gerne Witze und bin Spaßig und mit 40mg war das komplett weg.
Also total ernst.
Desweiteren variiert die Wirkung, also es ist nicht konstant gleich, also nach drei Std ist die Wirkung deutlich stärker und wird dann wieder schwächer.
Deswegen versuche ich jetzt mal die kleinste Dosis zu finden, gestern mit 10mg war ganz ok würde ich sagen, hab nicht arg viel gemerkt aber auch keine Nebenwirkungen.
Naja ich schau mal wie es morgen in der Schule ist.
Noch eine zusätzliche Frage, wann nehmt ihr es? Vor dem Frühstück oder danach oder spielt das keine Rolle?
Freundliche Grüße
@Bascho86
Angeblich soll es egal sein, ob man es vor oder nach dem Frühstück nimmt, aber ich habe da so meine Zweifel.
Gestern habe ich es vor dem Frühstück genommen, und hatte nach ca. 2 Stunden ein Gefühl von Überdosierung.
Heute dann nach dem Frühstück, etwas besser, aber immer noch leichtes Überdosierungsgefühl. Das war die Woche über mit der ganzen Arbeit nicht da.
Allerdings habe ich die letzten beiden Nächte zu wenig geschlafen, was ja die Wirkung negativ beeinflussen kann, also werde ich das Ganze nicht überbewerten und weiter beobachten.
Es ist doch gut, dass du das mit deiner Ungeduld auf dem Schirm hast, denn dann kannst du bewusst gegensteuern. Geduld brauchst du für eine möglichst optimale Einstellung.
Ich nehme Elvanse morgens direkt nach dem Aufstehen aktuell waren es immer 10mg , dann geht es auch gut ohne Kaffee
Habe da keine Probleme bemerkt , mal sehen wie es bei höheren Dosen wird?
Gestern von 10mg auf 12,5 erhöht
Dann für mich ganz ungewöhnlich , heute passend meine Tage angekommen , Spüre das normalerweise einen Tag vorher, aber war gestern richtig gut drauf.
Danke für deine Rückmeldung , dass die das mitlesen geholfen hat
Bei mir ist es ja umgekehrt auch so.
Hier in diesem Forum ist das schon außergewöhnlich wie offen hier über die Medikation geschrieben wird. Es gibt Foren wo es eingschränkt wird oder nicht so entsteht, was ich aber auch ebenso gut nachvollziehen kann , also ist da keine Kritik an die anderen Foren , die ich alle in ihrer Art zu schätzen weiß.
Ich habe aber auch das Gefühl das es ein sehr bedachter und verantwortungsvoller Austausch ist, aber man weiß halt nie wer so mitließt, deswegen finde ich es wichtig das es immer wieder erwähnt wird das wir keinen Arzt ersetzen.
Zum Schutz für uns Alle und unseren lieben guten Forenbesitzer world best @UlBre
Das ist mir Absolut bewusst, bloß wir sind halt die die unmittelbar die Wirkung spüren.
Die Ärzte können ja nur Empfehlungen geben und ich denke manche sind auch etwas sensibler bei so einer Medikation.
Deswegen finde ich es schon sinnvoll wenn man sich dazu mit anderen Betroffenen austauschen kann.
ok wie lange warst du auf 10mg?
Wie waren 10mg für dich?
Ich versuche jetzt mal auf 10 zu bleiben bin glaube ich ziemlich sensibel bei solchen Medikamenten und allgemein eher vorsichtig mit solchen „Substanzen“
Hallo
Ich nehme jeden Tag 30 mg am Morgen. Mehr bekomme ich auch nicht, da mein Arzt der Überzeugung ist ,es gibt nur diese Dosierung.
Ich nehme es meistens wenn ich zur Arbeit gehe, um konzentriert zu sein. Der Nachteil ist, es schwingt sehr schnell in Depression und Weinerlichkeit über.
Und wenn man nichts zu tun hat in der freien Zeit, dann ist man wie unter Strom und hat das Gefühl man muss unbedingt etwas tun.
Ich hab das Gefühl, ich rutsche immer mehr in die Depression ab je mehr ich das nehme.
Hast du daran gedacht, die Kapsel aufzuteilen und die 30 er über den Tag verteilt zu nehmen? Depression und die Weinerlichkeit sind bei mir eindeutig Symptome der Überdosierung. Vielleicht entdeckst du eine ganz neue Welt