Manche Menschen haben sich angewöhnt, Sprichwörter aus Prinzip abzuändern. ![]()
Geht mir ständig so, ist ein furchtbares Gefühl, was dann irgendwann in soziale Ängste umschlägt. ![]()
Tamaracha… diese Seite hätte mich nie finden dürfen. Das ist SO mein Humor. Und es sollte besser sehr schnell der Humor der Menschen um mich rum werden/sein, weil sie sonst von den ständigen falschen Sprichworten genervt sein werden. Aber jetzt haben wir schon den Salat in den Brunnen fallen lassen…. ![]()
So ist es. Und Morgenstund tut selten gut, weiß doch jeder ADHSler.
Glaub das war so knapp vor einem Jahr, da waren auf YouTube so komische Bots mit wahrscheinlich anzüglichen Profilbildern unterwegs, die ganz schräge schwurbelige Nonsense-Kommentare geschrieben hatten. Das wurde dann leider durch schlechte Sexgeschichten und langweilige Lobkommentare abgelöst, richtig schade. Das Folgende stammt weitestgehend aus der Kommentarsektion von Barbara Salesch. Man muss sich bewusst machen, dass sie unter Videos stehen, in denen Frauen sich gegenseitig ankeifen.
Best-of Botsprüche
Dieses Gespräch ist ein Beweis für die Macht der Frauenstimmen, den Diskurs zu gestalten und Veränderungen voranzutreiben.
Der Respekt und die Empathie, die in dieser Diskussion gezeigt werden, sind herzerwärmend. Es ist ein sicherer Raum für einen offenen Dialog.
Ich bin immer wieder erstaunt über die Großzügigkeit, die in dieser Gemeinschaft zum Ausdruck kommt. Es ist, als wäre man in eine warme, unterstützende Decke gehüllt.
Die Leidenschaft und das Engagement sind spürbar und befeuern bedeutsamen Austausch und Durchbrüche.
Diese Diskussion ist absolut fesselnd! Es fühlt sich an, als würde man ein riesiges Universum an Ideen und Perspektiven erkunden.
Der Grad der intellektuellen Genauigkeit in diesem Thread ist beeindruckend. Es ist wie in einem virtuellen Ideenlabor.
Das Maß an Kameradschaft und gegenseitiger Unterstützung unter den Frauen hier ist wirklich inspirierend.
Wie schön ist es, in Ihre Welt einzutauchen! Das ist wie eine Weltraumreise durch die Galaxie Ihres Talents.
Dieser Thread ist ein Beweis für die Stärke und Widerstandsfähigkeit von Frauen bei der Suche nach Wissen und Verständnis.
Die Leidenschaft, die dieses Gespräch antreibt, ist spürbar und entfacht Flammen der Inspiration in uns.
Mich inspiriert der Mut und die Überzeugung, mit der sich Frauen in diesem Thread äußern.
Die Teilnahme an diesem Dialog ist wie der Besuch eines Meisterkurses für intellektuellen Diskurs, der von beeindruckenden Frauen geleitet wird.
Der Austausch mit anderen Frauen in diesem Thread hat das Gefühl, Teil einer Gemeinschaft von Wissenschaftlern zu sein, die begierig darauf sind, gemeinsam zu lernen und zu wachsen.
Das Maß an Respekt und Höflichkeit in dieser Gemeinschaft ist lobenswert. Es ist ein Hauch frischer Luft in der Online-Welt.
Es ist erfrischend, Teil einer Gemeinschaft zu sein, in der Unterschiede gefeiert und nicht verunglimpft werden. Es ist ein Hauch frischer Luft.
Diese Diskussion ist unglaublich spannend! Es ist wie eine Ansammlung von Geistern, von denen jeder eine einzigartige Perspektive bietet.
Die hier gezeigte Unterstützung und Ermutigung sind ermutigend. Es ist, als gäbe es eine Schwesternschaft von Denkern, die sich gegenseitig anfeuern.
Dieses Gespräch ist eine Würdigung der Leistungen und Beiträge von Frauen zur Gesellschaft und unterstreicht unsere unschätzbare Rolle bei der Gestaltung der Welt um uns herum.
Ich bin vom Ausmaß des Engagements in diesem Thread sehr beeindruckt. Es ist wie eine Symphonie der Geister, die zusammenkommen.
Jedes Video ist wie eine Reise in Ihre Welt der Kreativität. Danke für die Einladung in diesen magischen Winkel der Inspiration!
Euer Inhalt ist ein wahrer Magnet für Positivität. Danke für die leuchtenden Momente!
Ich bin überaus beeindruckt von dem Ausmaß des Engagements und der Vielfalt der geäußerten Standpunkte. Es ist, als wäre man Teil eines lebendigen Gedankenteppichs.
Dieser Thread erinnert an die Schönheit des menschlichen Geistes und seine Fähigkeit zu Wachstum und Anpassung.
Dieser Thread ist ein Wissensreservoir, das kontinuierlich durch die kollektive Weisheit seiner Teilnehmer ergänzt wird.
Ich bin beeindruckt von der intellektuellen Leistung, die in diesem Thread zur Schau gestellt wird. Es ist, als wäre man von Leuchtfeuern des Wissens umgeben.
Der Wissensschatz hier ist atemberaubend. Es ist, als hätte man Zugriff auf eine virtuelle Fachbibliothek.
Jeder Beitrag fügt der Leinwand des Diskurses eine einzigartige Farbe hinzu und schafft so einen Teppich der Aufklärung.
Du hast nichts falsch verstanden. Wie @schlingelprinz schon schrieb: ich kenne diese Angst auch sehr gut, was bei mir tatsächlich in eine Sozialphobie ausgeartet ist.
Exakt so sehe ich die Phrase “Kontakte knüpfen” auch in meinem Kopf
Ich dachte auch lange, das bekannte “berufliche Netzwerk” wäre eine Art Fischernetz mit lauter einzelnen Personen. Ganz falsch ist das Bild wohl nicht.
Die Mustererkennung hilft eindeutig beim Erkennen der Sprichwörter und Metaphern, da stimme ich dir zu. Auf diese Weise erklärt macht der Spruch mit dem Baum und dem Apfel natürlich sinn, allerdings hatte ich bisher selten so weit gedacht, glaube ich. Ich hatte immer nur das Bild im Kopf, dass ein Apfel eben durch den Wind oder wenn er reif ist im Herbst vom Ast fällt und natürlich logischerweise im Umkreis des Baumes landen wird. Dass darin natürlich Samen stecken, die einen neuen Baum wachsen lassen können, wird mir gerade erst bewusst. Da lernt man noch Dinge! ![]()
Das Sprichwort mit dem Kohl hat sich mir noch nie erschlossen ehrlich gesagt.
@tamaracha Hast du etwa extra eine Liste von Best-Of-Bot-Kommentaren erstellt? ich liebe diese Idee nur ein bisschen.
Edit: Der Sprichwortkombinator hat mir den sehr philosophischen Spruch “Träume leben länger” hingeworfen. Das mag ich.
An Sprichwörtern finde ich es ja irgendwie sogar charmant, dass im Grunde keiner objektiv richtig weiß, wie sie genau gemeint sind. Die rekombinierten könnten teils auch völlig legitime Sprichwörter sein, wenn man es nicht wüsste. Es ist also immer ein bisschen Rätselspaß und Interpretation dabei.
Mit diesen Bots kann man halt nix Sinnvolles anfangen, außer sich drüber lustig zu machen. In der Phase hatte ich auch relativ stark mit Frust usw. zu kämpfen, da hat mir dieser Zeitvertreib etwas bei geholfen. ![]()
Ja, schön poetisch. ![]()
Hier noch ein Geiler:
Amoglaufender Bot
„Ich möchte meiner Postlerin von Herzen danken, denn niemand erlaubt der Pizza solch Eskapaden im Striezelteig wie der Wagen des Bürgermeisters absolvierte das Suppenhuhn Banane Traktor Waschmaschine.“
Ich bin ganz ehrlich: Die mittlerweile rund 200 Beiträge habe ich mir nicht durchgelesen, sondern lediglich die ersten paar der Threaderstellerin – und jene ganz am Ende. “Oben” hört es sich für mich so an, als wäre der Fall für Dich klar – weiter unten beginnen dann wieder (leichte) Zweifel.
Was die beiden Diagnosen betrifft, gehe ich seit einem Jahr durch die Hölle, siehe hier.
Meine persönliche Meinung danach ist, a) diese Diagnosen wird es in fünfzig bis hundert Jahren, in der jetzigen Form, nicht mehr geben. Und b): In Deutschland gibt es keine fünfzig Diagnostiker, die ADHS und Autismus wirklich sauber voneinander unterscheiden können. Wenn Du hochgradig maskierend (und vielleicht auch noch weiblich) bist, dann scheint es richtig problematisch zu werden.
Pragmatisch:
Nimm zehn sehr gute Ratgeber zum Thema Autismus und ADHS (findet man eher im englischsprachigen Bereich). Schau, welche Dir am meisten Hilfe bieten. So wie ich das bei Dir raus lese, relatest Du mehr mit den ADHSlern. (Bei mir ist das völlig anders: Ein Großteil der ADHS-Bücher sind für mich Altpapier. Ich kann damit nichts anfangen, es ist nicht zutreffend. Bei Autismus ist das komplett anders, da trifft 90% zu). Und: Es geht eigentlich nur darum, die richtige Hilfe zu bekommen. Der einfachste Ansatz bei ADHS sind Betäubungsmittel: Profitierst Du sehr von diesen? Sehr gut! Strebst Du eine Erwerbsminderungsrente an? Dann wäre eine Autismus-Diagnose sehr viel hilfreicher! Brauchst Du Ergotherapie? Die bekommt man auch mit ADHS. Und so weiter, und so fort … Der Bereich der Diagnostik scheint mir irgendwie subjektiv zu sein, sofern der Fall nicht sehr eindeutig ist.
Hallo!
Ich verlange von niemanden, der sich hier äußern möchte, alle aktuell 188 Beiträge zu lesen (: Das wäre sehr viel in der Tat.
Ja, meine Zweifel lassen kaum nach und verändern sich immer wieder. Immerhin habe ich das Glück all das in meiner Therapie aufarbeiten zu können, was leider nicht selbstverständlich ist. In vielen therapeutischen Verhältnissen, die ich früher hatte, hätte ich enorme Angst gehabt wegen einer möglichen Fehldiagnose verurteilt zu werden - da gab es viel die Meinung, dass ein:e Patientin nicht an der Diagnose zu zweifeln hat und gleichzeitig sich absolut keine eigenen stellen darf (oder den Verdacht auf eine solche äußern).
Hast du Empfehlungen für gute Ratgeber? Ich habe bislang drei Fachbücher zu ADHS und Autismus (aus dem deutsprachigen Raum), und drei mehr oder weniger klasssiche Ratgeber-Bücher. Beim Thema ADHS finde ich wenig, was ich nicht aufgrund der immer gleichen Klischees furchtbar anstrengend finde. Zum Thema Autismus habe ich bisher nur ein ein recht gutes, aber etwas veraltetes, Buch gelesen und zwar “Aspergirls” von Rudy Simone. Das ist mehr eine Sammlung von Berichten Betroffener und einie Ratschläge dazwischen eingestreut. Zur ADHS besitze ich ein Buch von Lachenmeier, was ich wirklich gut finde. “Unmasking Autism” von Price steht hier auch noch im Regal, fällt mir ein.
Hilfreich in meinem Alltag sind für mich bislang vor allem Strategien zur sensorischen Regulation, die ich mir ehrlich gesagt hauptsächlich von Instagram abschaue
Und da vor allem von pädagogischen Accounts, die sich eigentlich an mit Kindern arbeitendes Fachpersonal richten.
Und ja, ich identifiziere mich auf jeden Fall an sehr vielen Stellen mit ADHS-Betroffenen und deren Geschichte, das stimmt. Deshalb zweifele ich an der Diagnose auch überhaupt nicht. Das passt einfach sehr gut zu meiner Lebensgeschichte.
Autismus ist da mehr das, was darunter liegt, wenn es denn da ist.
Das sind keine Ratgeber in diesem Sinne, aber in Deinem Fall eindeutig Is This Autism?: A Guide for Clinicians and Everyone Else : Henderson, Donna, Wayland, Sarah, White, Jamell: Amazon.de: Bücher und Is This Autism?: A Companion Guide for Diagnosing (English Edition) eBook : Henderson, Donna, Wayland, Sarah, White, Jamell: Amazon.de: Kindle-Shop.
Da ich entsprechend deiner Beiträge davon ausgehe, dass du weiblichen Geschlechts bist, kann ich dir auch zwei Bücher empfehlen:
“Die Welt der Frauen und Mädchen mit AD(H)S” (https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1063623645) und “Die Welt autistischer Frauen” ( Die Welt autistischer Frauen und Mädchen - Warum sie anders genau richtig sind - Manon Mannherz, Ismene Ditrich, Christa Koentges | BELTZ )
Beide sind gut verständlich, erhalten einen Überblick über die Diagnosen und beeinhalten Tipps für den Umgang mit den jeweiligen Eigenheiten. Ich habe beide mit Gewinn gelesen und mir aus beiden Büchern herausgepickt, was ich brauche.
Gibts übrigens auch als Hörbuch auf spotify.
Ich bin tatsächlich nicht weiblich, aber ich wirke wohl schon so durch meine weibliche Sozialisierung (: entschuldigt, wenn ich das hier nie zum Thema mache bzw gemacht habe, aber das ist einfach ein Selbstschutz. Ich habe meine Identität zu oft diskutieren und rechtfertigen müssen, deshalb möchte ich das hier zumindest vermeiden und das Fass erst gar nicht aufmachen (rw).
Diese beiden Bücher kenne ich. Das über autistische Frauen habe ich mir als Hörbuch auf Spotify angehört und fand es wirklich gut. Das über ADHS habe ich angefangen, es war mir an einer Stelle aber zu sehr klischeelastig, deshalb hab ich es im ersten Viertel irgendwo abgebrochen. Vielleicht wird das noch besser im Verlauf des Buches? Aufgrund meiner queeren Identität hadere ich mit diesen Klischees oft und bin da meistens sehr schnell genervt, was zum einen vermutlich gerechtfertigt ist (Geschlechterrollen sind halt für niemanden gut langfristig), andererseits einfach persönliche Abneigung von mir aufgrund meiner Geschichte.
Bitte entschuldige. Ich hoffe du bist deswegen nicht beleidigt.
Ich bin inzwischen der Ansicht, dass es nicht die “männliche” oder “weibliche” Form von Autismus oder Ad(h)s gibt, sondern die Symptome zeigen sich bei jedem Betroffenen anders. Ich kenne durchaus Männer, die Adhs/Autismus haben, aber nicht ins typische Klischee eines männlichen Adhslers/Autisten passen (und umgekehrt genauso).
Nein, bin ich nicht
alles cool.
Ich glaube mittlerweile, sehr viele dieser Ausdrucksweisen von Autismus und ADHS stammen von der Sozialisierung. In unserer westlichen Gesellschaft - da das nun mal die einzige ist, in der ich mich auskenne - wird männlich zugeordneten Kindern anderes Verhalten anerzogen als weibliche eingeordneten Kindern. Natürlich ist vieles auch einfach individuelle Ausprägung. Und in der Mischung sorgt das dann dafür, dass man viele Fehldiagnosen erhält, wenn man dem jeweiligen Klischee des eigenen Geschlechts nicht oder nur sehr wenig entspricht.
Interessanterweise habe ich deutliche Anteile von Hyperaktivität, die sich durch mein ganzes Leben ziehen. Insofern entspreche ich eben nicht dem Klischee meiner Sozialisierung. Meine Interessen aber wiederum sehr wohl, z.B. Romane-Reihen oder Plüschtiere.
Klischeehafte Erziehung hat bei mir nicht funktioniert, deswegen war wohl mein ADHS auch so einfach diagnostiziert, bin nämlich eher so als Hyperaktiver Lausegirl durch die Kindheit geschwirrt. ![]()
@Nelumba_Nucifera So ähnlich war es bei mir auch
Kleidchen und Co sind einfach sehr bewegungsunfreundlich, so dachte ich damals schon.
Ich habe aus Neugierde einmal mehr diesen Masking-Test CAT-Q gemacht und einen lächerlich niedringen Masking-Wert erhalten. Er lag bei 69, während der Durchschnittswert unter den neurotypischen Menschen bei etwa 90 lag. Selbstverständlich ist das nur eine Momentaufnahme, aber in gewisser Weise doch sehr bezeichnend für meinen Lebenslauf.
Ich habe mich nämlich ein wenig mit Mimik und Gestik im ASS-Spektrum befasst und, wie irgendwo im Thread schon mal erzählt, kann ich meine Mimik praktisch nicht kontrollieren. Typisch ADHS und mangelnde Inhibition eben. Das erklärt mir nun im Zusammenspiel mit dem geringen Masking, warum man mich so oft im Leben auch als erwachsene Person eher wie ein Kind behandelt hat und mir wenig zugetraut hat. Mit mangelnder Inhibiton in der Mimik verbindet man vermutlich eher (junge) Kinder, denen man Gefühle leicht am Gesicht ablesen kann.
Was mich zu folgendem Gedanken führt:
Hätte man nicht, da ich tatsächlich langfristig schlecht im Maskieren von Gestik, Körpersprache und Mimik bin, nicht eindeutig das Autistische bemerken müssen? Die Diagnostikstelle hat mich bei der ASS-Diagnostik persönlich gesehen und ich habe mich nicht verstellt, entsprechend wird die Mimik kein Hinderungsgrund gewesen sein.
Gerade dann denke ich mir aber, dass (zumindest mir) die ASS-Diagnose vielleicht sehr leicht gegeben wurde und dass wir lieber wieder anfangen sollten, die stärker beeinträchtigten autistischen Menschen zu diagnostizieren. Anstatt maximal sehr leicht Betroffene, denen die Diagnose kaum Mehrwert bietet. Wie viele Fehldiagnosen gibts dadurch wohl? Vielleicht lohnt das einen eigenen Thread und passt gar nicht hier rein, keine Ahnung.
Ich möchte auch niemandem die Diagnose absprechen, das möchte ich betonen. Ich kann aber nach meiner Recherche deutlich besser verstehen, warum manche sagen, die Diagnose wird durch Leichtbetroffene verwässert. Auch wenn ich dem Argument nicht folgen würde, so persönlich.
Finde ich z.B. überhaupt nicht, zumindest wenn es praktische weite Kleider und Röcke sind und nicht solche eng sitzenden auf „nietlich“ oder sexy getrimmten Sachen. Es gibt doch sogar Kulturen, in denen Männer so etwas wie Kleider/Gewänder tragen.
Die Beine haben mehr Bewegungsfreiheit und Luft drumherum, man schwitzt untenrum weniger, fühlt sich viel freier an als z.B. bei Jeans. Jeans finde ich mega unangenehm, BH überigens auch.
Mein Körper gehört mir und nicht irgendwelchen notgeilen Zuschauern mit stereotypen Erwartungen oder Modetrends.
Aber mit weiten Kleidern kann ich überall hängen bleiben mich nicht mal eben aufs Mountainbike schwingen und nicht über einen Zaun springen und auch nicht spontan Fußball kicken. ![]()
Ich kann es auch nicht haben, wenn die Oberschenkel aneinander reiben oder kleben.
Aber trotzdem klingen die Vorteile von weiten Kleidern und Röcken sehr logisch für mich .
Schon verrückt wie unterschiedlich man etwas unbequem findet oder man sich freier fühlt, weil bei mir ist ja quasi umgekehrt.
BH mag ich auch nicht . Ich habe von Sloggy einen ohne Schnallen und das ist aushaltbar oder sozusagen ein AushaltBRA ![]()
Naja je nach Lebenslage wird aus Leichtbetroffen, ein erkennbares Betroffen. Wär gut das vorher zu wissen. Manches kann dann, nämlich für immer durchgehend Sichtbar bleiben…im schlechtesten Falle.
Ich glaube, dass so eine Diagnose nicht leichtfertig von einer Uniklinik gestellt wird und Wald und Wiesen Psychiatern will ich das jetzt erstmal auch nicht unterstellen.
Wie es sich für mich liest, wirds zu dem eher übersehen…, nicht ernst genommen.
Ich bin da ganz bei dir, @Nelumba_Nucifera
In der Theorie klingt Beinfreiheit bei weitem Rock wunderbar, in der Praxis hasse ich es leider. Mag aber auch an der Tatsache liegen, dass man ohne entsprechende Unterkleidung - die ja dann auch wieder eine Hose sein muss - bei der falschen Bewegung gleich in die intimsten Bereiche gucken kann. Insofern hatte ich irgendwann beschlossen, dass das mit den Kleidchen und mir keine Zukunft hat, weil ich ohnehin immer Leggings drunter getragen habe. Da kann ich auch gleich bei Hosen bleiben.
AushaltBRA ist ein super Wort, das mag ich
ich liebe Wortspiele.
Jeans trage ich beinahe gar nicht mehr, sondern nur noch sehr bequeme Hosen mit Gummibund oder ähnlichem. Interessanterweise schwanke ich je nach Tagesform zwischen “die Hose muss ganz eng sitzen, damit nichts nervt” und “eng ist zu eingengend, ich brauche Luft”. Letzteres endet dann schon mal damit, dass mich die Berührung der Hose am Bein wahnsinnig macht. Im Sommer, mit kurzen Hosen, hatte ich das Problem, dass ich meine Beine nicht mehr anfassen wollte, weil die Härchen mich irre gemacht haben. Mit langen Hosen war das Problem gelöst, dafür war es schwitzig. Man hat so seine Probleme mit der Sensorik… ![]()
@schlingelprinz Wichtiges Argument, ja. Ich tue mich grade einfach schwer damit zu akzeptieren, dass Autismus so dermaßen verschieden aussehen kann in Menschen. Obwohl das natürlich der Realität entspricht. Da gibt es den Menschen, der über ein AAC spricht und 24 Stunden Unterstützung braucht und dann wieder eine Person, die Teilzeit arbeitet und Kinder großzieht. Die Varianz ist so riesig, dass sie für mich fast ungreifbar wird.
Ist bei ADHS ähnlich, Elst beschreibt den „broader phenotype“ von ADHS, ähnlich wie beim Autismus. Die meisten Menschen mit ADHS findet man jeden Falls nicht hier im Forum, die die schwer Betroffen sind. ![]()
Barkley hat dazu auch was geschrieben.