Das verstehe ich absolut! An manchen Tagen wäre es bei mir auch sinnvoller noch länger was von der Wirkung zu haben.
Grad ist es für mich so eine Art richtiges Kennen lernen und Differenzieren der verschiedenen Symptome. Und auch zu gucken, was eben stark zurück kommt und was nicht. Und ob das abhängig von externen Einflüssen sein kann oder nur von mir kommt etc. Pp.
Kurze Frage zu den Unterschieden zwischen dem Ratiopharm und A1 Generikum, da ich im Kopf habe das hier mal irgendwo gelesen zu haben.
Die Suche wurde aufgegeben, habe mich echt bemüht
Ist das A1 bei einigen besser bekömmlich in Bezug auf die wiederkehrenden Symptome nach dem Wirkende?
Mir fällt nämlich auf, dass vor allem meine unbändigen Emotionen und die damit verbundenen Ängste echt rein donnern und mir dann das schöne Gefühl rauben, den Tag mit Ruhe und Freude gemeistert zu haben.
Concerta ist seit 2021 in Deutschland für Erwachsene zugelassen und hat eine ganz andere Retardtechnik,
„Osmotic Controlled Drug Delivery System“, kurz OROS.
Der Wirkstoff befindet sich in einer Kapsel, welche den Magen passieren kann, ohne sich aufzulösen. Eine kleine Menge sofort verfügbaren Methylphenidats außen auf der Kapsel wird freigesetzt und aufgenommen. Die Kapsel selber beginnt dann aufzuweichen und setzt so während der Darmpassage über Stunden hinweg stetig den Wirkstoff frei.
Damit soll Concerta etwa 12 Stunden wirken - jedoch laut Erfahrungen ist die Wirkdauer meist deutlich kürzer. Jedoch länger als bei den Alternativen!
Hier habe ich mal erklärt, welche Präparate mit Methylphenidat in D für Erwachsene zugelassen sind und was die wichtigsten Unterschiede sind:
Also es scheint, als ob auch schon die 30mg am Morgen zu viel sind. Seit 3 Tagen habe ich nach der Einnahme Herzrasen und dann wurden die nicht vorhandenen Emotionen immer ausgeprägter. Gestern war es echt sehr schlimm…
Es ist wohl echt ratsamer 3 Tage im Nachhinein zu beurteilen, als jeden Tag für sich.
Das schlimmste daran ist, dass mein Sohn das auch merkt und es ihn runter zieht. Wenn ich mal auf der Höhe bin, scheint mir halt die Sonne aus dem Arsch und ich sprudle vor Tatendrang und guter Energie.
Davon ist seit der Einstellung immer weniger zu spüren…
Anfangs, nachdem die starken Nebenwirkungen weg waren, hatte ich ja diese kurze Zeit der schönen, gewollten Wirkung. Aber dann wurde ich eben mehr und mehr zum Zombie, was ich aber in Gedanken erst mal auf meine stressigen Umstände geschoben habe.
Naja rückblickend sehe ich das anders und denke, dass ich Vlt sogar von MPH auf AMP umsteigen sollte.
Auch aufgrund meiner Depressionen und Antriebslosigkeit.
Nächste Woche habe ich endlich den nächsten Psychiatertermin. (Über einen Monat nachdem er mir das erste Rezept gegeben hat…)
Da ich davon ausgehe, dass er nicht wirklich einen Plan haben wird, werde ich den Verlauf eben so schildern und bitten, auf Elvanse umsteigen zu dürfen.
Bis dahin, also noch 6 Tage und so lange werde ich morgens 20 und mittags 10mg nehmen. In der Hoffnung, dass der Zombie weg bleibt und ich trotzdem eine kleine Wirkung spüre.
Nichts mit 20mg… habe es einen Tag versucht und als die Wirkung dann nachgelassen hat, kam auf einmal ein Antrieb und eine Motivation, sodass ich 3h die Küche geputzt habe
Also zusammengefasst sind folgende Nebenwirkungen stärker als eine gewollte Wirkung:
Herzrasen und Schwitzen bei Wirkeintritt
Zombie-Modus, interessiere mich für nichts, kein Spaß kommt auf
Unruhe, wenn MPH auf Peak ist
sehr schlapp, müde und antriebslos nach der ersten Wirkphase
Wirkeintritt wieder mit Herzrasen und Schweiß
dann werde ich nur immer müder
Rebound extrem; Emotionsschwall (negativ) und gefühlt mit allem überfordert.
einschlafen war mit MPH auch schwieriger
Hungergefühl praktisch nicht vorhanden. Habe nur gegessen, wenn es „Zeit war“, weil mein Kreislauf sonst in den Keller gerutscht wäre
bei der Einnahme von 20mg am Morgen hatte ich alle Nebenwirkungen nur nicht so stark wie bei 30mg
Jetzt ohne ein Medikament, merke ich natürlich das ADHS sehr deutlich, aber das fühlt sich immer noch besser an, als die Antriebslosigkeit bzw. das krasse Überfordertsein mit MPH.
Laut meinem Partner (und auch von mir selbst so wahrgenommen) bin ich von Tag 1 ohne MPH wieder mehr ich selbst und im Vergleich zu den Wochen mit MPH ganz anders.
Seine Aussage : „Du bist auf einmal zum Baden gefahren.“ war für mich der Knackpunkt, an dem ich verstanden habe, dass ich umsteigen MUSS.
Denn genau DAS war auch mein Gedanke, als ich einfach aufs Rad gestiegen bin und ab ging es ans kühle Nass.
Im Umkehrschluss kamen natürlich auch alle ADHS Symptome wieder.
Prios setzen = Null
Struktur damit auch für die Katz
Rejection Sensitivity versucht echt ihr Bestes, um mich mürbe zu machen
Impulsives Handeln gibt den Takt an
GedankenFlipper auf Level 2000
Hyperaktivität + Unruhe = ganzer Körper bis in die Finger auf Anspannung
Fazit:
EIN NEUES MEDIKAMENT WIRD GEBRAUCHT!
Lösung:
Morgen Arzttermin und Bitte um Elvanse.
Hoffe auf 20mg Dosen und will bei 5mg anfangen. Damit diesmal nicht die passende Dosis überrannt werden kann.
Wenn du nie ein anderes MPH hattest als MPH Ratiopharm, würde ich noch entweder Ritalin Adult original oder unretardiertes MPH ausprobieren, bevor ich MPH als Wirkstoff ganz ausschließe.
Wobei ich dich nicht bremsen will was Elvanse betrifft, vielleicht passt es wirklich besser.
Klammer auf- @Justine Man kann über die Eindosierung mit unretardierten Tabletten sagen was man will, aber jedenfalls weiß man dann hinterher was der Wirkstoff taugt unabhängig ob man mit der einen oder anderen Kapsel zurecht kommt. Klammer zu.
Sowas habe ich mir schon gedacht allerdings hatte ich schon Schwierigkeiten mit den 2 Dosen am Tag beim retardierten MPH.
Also dass ich rechtzeitig daran denke.
Und zum anderen habe ich eben so den Verdacht, dass mir das Elvanse auch mit der Depression und meinen Ängsten helfen kann.
Heute habe ich den Termin beim Psychiater. Denke zwar nicht, dass er mir da großartig Tips geben kann, aber mal gucken was er dazu sagt.
Ich glaube ich habe mittlerweile auch Bammel vor dem MPH. Ich war wirklich eine ganz andere Person und hatte keine Gefühlsregungen…
Zudem macht mein Partner mir etwas Druck, endlich ein Medikambt zu finden, dass mich wieder funktionieren lässt…
Ich weiß, dass ist absolut nicht das richtige von ihm, aber ich kann ihn auch verstehen…
Das stimmt auf jeden Fall und bei vielen funktioniert es tatsächlich mit Elvanse besser, als mit MPH! Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall, das auszupacken!
Das tut es bei einigen.
Aber nicht bei allen. Bei mir hat es zum Beispiel gar nicht funktioniert.
Aber an deiner Stelle würde ich es auch jetzt ausprobieren!
Alsooo ich habe Elvanse 30mg verschrieben bekommen. Er meinte, ich soll mit der Dosis starten, hat nichts von aufteilen gesagt.
Mache ich aber.
Und er wollte mir auch gleich noch ein Antidepressivum verschreiben. Da habe ich dann gesagt, dass ich erstmal die eine Wirkung kennen lernen muss, bevor ich mir noch ne 2. hole.
Zumal ich ja auch nicht weiß, inwieweit meine Depression damit gedämpft wird.
Aufteilen werde ich mit Spritzen. Das ist wohl am genauesten.