Wie sind eure ADHS Symptome mit den ihr zu kämpfen habt

Apropos Umsetzen: bist Du schon auf Body Doubling? Link im Mitgliederbereich. Hilft (nicht nur) mir auf magische Weise Dinge zu tun, während andere auch Dinge tun. Nutze es auch um Pläne zu schreiben, To - do´s abzuarbeiten. Klappt!

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Hey @Hyperfokus7,

Mitgliederbereich? Body Doubling?

What’s that?

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Hi sims, du bist schon Mitglied, wie ich sehe. Wenn du dich neu anmeldest hast du nur beschränkten Zugriff aufs Forum. Hier kommst Du zur Gruppe 👯‍♀️ Body doubling / co- working : wer macht mit? (Buddy Partner)

In diesem Thema führt ein Link zu einer Telegramgruppe, die wir nur für Terminvereinbarungen nutzen, hier wird deine Telefonnummer - im Unterschied zu WhatsApp - nicht angezeigt, auch kein Profilbild oder Dein Realname. Du kannst einen Namen frei wählen, wie hier. Body-doubling läuft dann auf einem sicheren BBB - Server!

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Das ist ja cool, danke für den Link!

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:adxs_winy: hier ich, in der Theorie bin ich klasse und ausgestattet bin ich auch :see_no_evil: aber dann wird es schwierig… Tolle Listen, aber :adxs_zwinker:

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Ich habe auch einen Faible für to do–Listen und benutze meine sogar :innocent:. Nur landet meistens viel zu viel darauf und wenn ich nicht aufpasse, versinke ich nach einigen Tagen in einem Zettelchaos, weil ich immer wieder neue Listen erstelle und nicht dazu komme, Wichtiges zu übertragen. Oder ich habe einen Haufen Zeit damit verbracht, die perfekte to do Liste zu gestalten, woraufhin ich erst einmal Pause gemacht habe, weil das so viel Zeit und Hirnschmalz gekostet hat :see_no_evil:.

Vielleicht wäre es für Dich hilfreich, konsequent nur eine Liste zu verwenden, die Du nach Bedarf in verschiedene Tage unterteilst. Digitale Listen finde ich dabei hilfreicher, als Papierlisten, weil sie sich leichter anpassen und aktualisieren lassen. Außerdem habe ich in meiner digitalen Liste immer eine Seite zur „Ablage“ von Aufgaben, die ich nicht in den Tag unterbringen kann, aber auch nicht vergessen möchte.

Wenn Du generell Spaß am Listen gestalten findest, dürfte es leichter werden, diese auch zu benutzen. Die einzige Gefahr dabei ist, dass man sich, gerade als ADHSler, leicht darin verlieren kann, wenn es zu viel Spaß macht :grin:.

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Das mit der einen Liste habe ich auch schon versucht
Diese Liste ist dann sehe lang wenn ich sie erstellt habe
Das erstellen der Liste dauert übrigens höchsten 20 Minuten.
Entweder fange ich dann aufgrund der länge der Liste erst gar nicht an oder aber ich arbeite die gesamte Liste ab und bin danach total erschöpft.
Vor der Medikation habe während des Abarbeitens nicht mal Pausen gemacht .

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Meine größten Probleme sind meine Impulsivität, meine Aggressivität, meine Zappeligkeit, mein ständiges Brennen für Themen und dann sofort wieder die Lust zu verlieren, meine Unkonzentriertheit, meine extreme innere Unruhe.
Medikinet federt einiges sehr gut ab. Manches nicht so gut, aber daran arbeite ich.

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Alles, was du schreibst, passt wie die Faust aufs Auge :adxs_jaaay:

Ich bin aber eher dieser Papiertyp, ich habe meine Listen sogar laminiert, von wegen sparsam, leicht ändern etc. pp

Im Handy habe ich auch eine :face_with_peeking_eye:

Überall in der Wohnung sind inzwischen auch kleine Häkchen, für die Listen, na ja und der Rest ist Geschichte :joy:

Aber sowas von Spaß, ich habe ja auch jedesmal die ultimative Idee, wie ich jetzt endlich alles in den Griff bekomme :adxs_lach:

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Ich scheine eine Meisterin der Jagd & Sammlung zu sein und das beschränkt sich nicht nur auf Listen (zu @Fliederieke rüber winkt)

Zu meinem Leidwesen kann ich mich auch ganz schlecht trennen, da hängen schließlich Erinnerungen an dem Teil.

Komisch oder, es kann auch Musik oder ein Duft sein und zack, ist da eine Erinnerung.

Als wären all diese Dinge mein Gedächtnis und ich ohne sie einfach nix😢

Na und dann passiert, was zwangsläufig passieren muß, die Wohnung ist zu klein :flushed:

Aber ich kann doch nicht alles einfach entsorgen…

Der Mann nimmt es hin und der Sohn hat sich zum Minimalisten erklärt :sunglasses:

Aber langsam wird die Luft doch dünn😜

Wenn Du und Dein Umfeld Euch damit wohl wühlt, wieso nicht? Falls es doch Überhand nimmt, kannst Du Dir überlegen, ob Du wirklich alle Stücke brauchst, um Dich zu erinnern.

Ich kenne Leute, die z. B. den gesamten Kleiderschrank Verstorbener aufbewahren, weil sie Angst haben, dass die Erinnerungen verschwinden, wenn Sie loslassen. Dabei wäre es vielleicht viel kostbarer, ein oder zwei Lieblingsteile aufzubewahren, und Diesen einen besonderen Platz zu geben, z. B. in einer Schatzkiste oder einer Vitrine der schönen Erinnerungen.

In anderen Fällen ist es eine Erinnerung, die Dir vielleicht gar nicht gut tut. Ich habe früher Briefe und Grußkarten von Menschen aufbewahrt, und später festgestellt, dass die meisten davon gar nichts oder zumindest keine positiven Emotionen bei mir auslösen, wenn ich sie in die Hand nehme. Es kann beängstigend oder traurig sein, sich von solchen Dingen zu trennen, aber auch befreiend, und manchmal ist genau diese Trauer, Angst oder was auch immer, was man braucht, um sich danach gut zu fühlen.

Einige andere Dinge lassen sich fotografieren oder digitalisieren. Manchen Nippes kann man auch prima zu nutzbaren Gegenständen umfunktionieren. Er ist dann immer noch präsent, hat aber eine neue Daseinsberechtigung.

Falls Du arge Schwierigkeiten mit dem Loslassen hast: Dinge an Menschen zu verschenken, die in Not oder wirtschaftlich schlecht gestellt sind, kann das Ganze erleichtern. Es ist ein schönes Gefühl, sich von etwas zu lösen, und zu wissen, dass es bei jemand anderem Gutes bewirkt.

Für Dinge, bei denen Du Dir nicht sicher bist, kannst Du Dir eine Übergangskiste zurechtlegen. Dort wandert alles hinein, was Du evtl. weggeben würdest, obwohl es Dir momentan sehr schwer fällt und Du Dir nicht sicher bist, ob Du es bereuen würdest. Wenn Du diese Dinge in den nächsten 6 Monaten weiterhin nicht benutzt, oder keinen echten Wert daraus ziehst, kommen Sie weg. :woman_fairy:

Ich finde, achtsames Ausmisten kann sehr heilsam und befreiend sein, und es schafft Platz für Neues. Das müssen nicht unbedingt Gegenstände sein. Vielleicht inspiriert Dich die „frische Luft“ dazu, etwas Neues auszuprobieren, zu überlegen, was Du innerlich „aufräumen“ möchtest, zu reflektieren, was Dir wirklich wichtig ist, Freunde in das freigewordene Zimmer einzuladen, zu tanzen, wo vorher Kisten standen, u.s.w…

Ich persönlich gehe gerade immer mehr dazu über, mehr den Moment zu schätzen, und in Kauf zu nehmen, dass er vergänglich ist, anstatt daran festzuhalten. So gewinnen Momente für mich irgendwie an Wert und ich bin eher bereit, mich den Veränderungen des Lebens zu stellen und offen für Neues zu sein. Ich tue mir mit Veränderungen grundsätzlich schwer, merke aber auch immer wieder, wie sie mir gut tun, wenn ich den Mut dazu habe. Meine Umgebung dieser Philosophie anzupassen, hilft mir dabei. Gutes kommt, und Gutes geht, damit neue gute Dinge ihren Platz einnehmen können, und zwischendrin gibt es ein paar wenige Highlight, die mich durchgängig begleiten :woman_in_lotus_position:.

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Tja :adxs_rot: genau da wird die Luft ja dünn…nee, ich muss da ran, da steht schon einiges auf dem Spiel…

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Ok, immerhin hast Du das erkannt und scheinst auch bereit zu sein, Dich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen. Das ist schon die halbe Miete :+1:.

Vielleicht kannst Du das ja als Chance für Dich selbst sehen, um zu verarbeiten, was beim Ausmisten so hoch kommt, zu spüren, was Dir wirklich wichtig ist, und wieso, etc… Du kannst Deine Erfahrungen dabei auch in einem (1! :wink:) Tagebuch festhalten – mitsamt der Erinnerungen, die Du nicht verlieren möchtest. Und wähle am Besten ein Tempo, mit dem Du Dich wohl fühlst. Herausforderungen sind gut, aber es muss nicht gleich in einer Überforderung enden.

Vielleicht kannst Du Dir auch jedes Mal etwas Schönes vornehmen, wenn Du eine Etappe geschafft hast – ein schönes Picknick im Grünen, einen Verwöhntag, einen Gammeltag mit Kuscheldecke und Pizza auf der Couch, oder irgendetwas Anderes, das Dir gut tut. Frei nach dem Motto: für Alles, was ich loslasse, fülle ich mein Seelenleben mit etwas, das mir Freude bereitet. :gift_heart:

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Kennt ihr das Gefühl, dass ihr rein körperlich überreizt seid? Ich habe immer mal wieder das Gefühl, dass irgendwelche Neuronalen Feuerwerke z.B. in den Gliedmaßen stattfinden. Besonders Hüften, oberschenkel, manchmal aber auch Schulter/Nacken. Manchmal ist es eher ein kitzeln, das ist nur etwas nervig, weil es die Aufmerksamkeit auf sich zieht, manchmal fühlt es sich aber auch so an, als wären die Nervenbahnen wund. (Also bildlich gesprochen :wink: )
Ich verspüre das in letzter Zeit wieder öfter, nachdem ich mit Medikinet begonnen habe, aber ich kenne das auch ohne Medikamente oder mit anderen. Die „angenehmere Variante“, wo es nur „kitzelt“ oder vielleicht auch „leuchtet“ könnte evtl auch sogar in Zusammenhang mit einer Entspannung der sonst immer angespannten Muskeln stehen. Gestern war ich z.B. bei der körpertherapie (und heute ist es recht stark) und früher kann ich mich an ähnliche Zustände nach intensiven Yogaeinheiten erinnern.
Hat vielleicht auch gar nichts mit ADHS zu tun, aber irgendwas neuronales ist da im Gange…