Ich verfolge das Thema grade ganz interessiert mit, weil ich überlege mir eine Beratung für die MCAS (Mastzellenstörung) zu leisten. Die treibt mich vor allem psychisch sehr um und vor allem immer weiter in eine Essstörung rein. Da könnte es helfen, mal von jemandem zu hören, wie ich den Umgang mit der Ernährung besser gestalten kann (ohne medizinischen Rat versteht sich).
Zum Theme ADHS habe ich auch mal überlegt, so ein Coaching in Anspruch zu nehmen, um meine persönlichen Stärken, Schwächen, Symptome und die Abgrenzung zum Autismus (bin ja immer noch beim Schrödingers Autismus…) deutlicher klar zu kriegen. Hat sowas mal jemand von euch gemacht? Natürlich auch ohne medizinischen Rat.
Jedenfalls nehme ich aus dem Thread hier einige Anregungen mit, wie man seriöses Coaching erkennt. Schwarmwissen ist einfach das Beste.
Hallo @KiwiSam warst Du denn schon mal bei einer Ernährungsberatung?, wenn ich mich nicht irre haben Ernährungsberater/innen kein Medizin Studium abgeschlossen, heisst sind keine Ärzte, aber sind aufgrund ihrer Ausbildung als Ernährungsberater/innen trotzdem Fachpersonen auf ihrem Gebiet, vielleicht wäre das ein erster Schritt für Dich, wo Dir momentan helfen könnte?.
@AbrissBirne Zu einer Ernährungsberatung werde ich nächstes Jahr gehen (hoffentlich). Dieses Jahr hatten sie keine Termine mehr frei. Allerdings hat zumindest eine betroffene Person in meinem Thread zu ADHS-Medikation und MCAS berichtet, dass sie die Beratung weniger hilfreich fand als erhofft. Ziemlich wenige Fachleute kennen MCAS und noch weniger kennen sich damit aus.
Ich hatte über MCAS Hope e.V. eine Beraterin gefunden, die für eine Stunde Beratung genauso viel nimmt wie die Ernährungsberatung an Vorschuss kostet. Bei der EB erhält man bis zu 80 Euro von der Krankenkasse zurück, das ist der Vorteil, aber auch nur einmalig. Das heißt, jede weitere Stunde kostet, sofern ich mich richtig an die Formalitäten erinnere, sowieso jedes mal Geld.
Jedenfalls war/bin ich deshalb versucht, es wenigstens einmal zu probieren über die MCAS-spezialisierte Beraterin.
Den einen Verteiler zum Reinspammen wird es eher nicht geben, weil wir die Lehrenden an den Unis ansprechen wollen. Bei Berufstätigen würde ich eher über Berufsverbände wie BDP oder DGPS gehen, aber das ist zu sehr „Beruf und Forschung.“ Wir müssen also in den internen Uni-Mitarbeiter-Spam reinkommen.
Ein Weg wäre, bei den Unis die Stabsstellen/Abteilungen für PR/Hochschulkommunikation und ggf. Hochschuldidaktik abzugrasen. Durchrastern, Kontakte zusammensuchen, alle auf BCC und los. Die helfen einem beim Weiterverteilen in den Unispam.
Zur Not kann man sich Lehrstühle für z.B. Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie noch einzeln raussuchen und direkt anschreiben. Skaliert nicht so gut, es gibt aber auch nicht unendlich viele davon. Ich habe damit eher gute Erfahrungen gemacht, sofern es interessant ist.
Ich kann auch an meiner Alma Mater nochmal diejenigen raussuchen, die eher progressiv gegenüber neuen Lehrmethoden eingestellt waren.
Der konsequent intransparente Auftritt hat mich letzten Endes davon abgehalten mich anzumelden.
Das ist irgendwie, wie eine Sekte: Ein Typ, der sehr sympathisch und vertraut auf mich wirkt. Eine Menge positiver Aussichten für meine elenden Zustände.
Aber! Sobald ich näheres wissen möchte über die Methode und deren Wirksamkeit, muss ich Mitglied werden oder einen Workshop buchen.
Ja, so ist es. Eigentlich ist es total zynisch und ich mache das wirklich nicth gern, solche Verrisse. Dahinter könnte ja auch Idealismus und Naivität stecken oder komplizierte verfahrene Umstände, aber das Gesamtbild überzeugt mich nicht genug davon. Auch dann muss man ein Konzept oder eine Idee/Methode nicht in seiner Sektenschublade verstecken, ganz im Gegenteil. Außerdem bin ich ein gebranntes kind, was solche Versprechungen betrifft, die einen aus einer besonders Leidvollen Situation angeblich herausholen wollen, einen dann aber nur sektenhaft vereinnahmen.
Ich weiß noch, dass du zuletzt aus einer Klinik heraus geschrieben hast und dass es dir sehr schlecht ging. Ich wünsche dir, dass du einen Weg findest, um aus deinem Leid ein wenig herauszufinden. Bei mir war es z.B. eine ganz bestimmte Psychiaterin, die den entscheidenden Tipp für mich hatte, der meine Situation/Symptome deutlich entschärfen konnte. Da war leider sehr viel Trial and Error im Spiel.
Da kommt leider noch mehr zusammen. Geh ein bisschen weiter runter in dem Artikel, da geht er explizit auf Emoflex ein.
Im Grunde läuft so was auf ein Pyramidensystem (Network Marketing) hinaus. Nach der dritten Coachgeneration ist das „Network“ als Markt quasi leergefischt.
Überhaupt diese Art von Werbung nach dem Motto „Geldverdienen mit unserer Plattform, indem du über dein Hobby schreibst und uns einen monatlichen Obulus zahlst“, das ist an sich schon sehr fragwürdig.
Die Kombination aus Gewerblichkeit und nicht ausreichender Qualifikation bringt das ganze Konstrukt um. Wenn Leute privat zusammensitzen, ihre Yoga-Übungen machen und eine kaffeekasse haben, völlig ok.
Wenn das nur guter Wille ist, dann ist es leider grenzenlose Naivität und Weltfremdheit, so Leid es mir tut.
Hahahaha… Mit diesem move kann ich den Winkler jetzt überhaupt nicht mehr ernst nehmen .
Er ist Facharzt und kann damit sicher gut Geld verdienen. Warum er sich auf so einen Blödsinn einlassen muß? Keine Ahnung. Vielleicht hat er sein ADHS alles andere als unter Kontrolle. Ich bin fertig mit dem Winkler.
Um ehrlich zu sein waren mir seine Blogartikel immer schon etwas zu sehr „mit der heißen KI-Nadel gestrickt.“ Zu viel, zu catchy, zu sehr SEO-Content um gefunden zu werden. So viel zu ernst nehmen.“
Er ist Mathematiker und dann Mediziner geworden. Mich hat das auch gewundert, dass ein Facharzt so einen Blödsinn mitmacht.
Für das Folgende werde ich jetzt wahrscheinlich gesteinigt, aber so what …
Auf mich wirkt das wie eine Art von privilegiertem ADHS mit HB-Booster.
Richtig große existentielle Sorgen hat er als Facharzt nicht, Stress aber vielleicht schon.
Durch die HB braucht er viel Input und hat quasi eine Idee nach der anderen. Ideen haben ist die große Stärke von Mathematikern und interessanter als umsetzen. Umsetzung kann einen langen Atem brauchen und fällt schwer, wenn der Ideengenerator läuft.
Er fängt immer wieder neue Sachen an, aber die ADHS-Impulsivität lässt ihn nichts richtig ordentlich beenden. Es hängt auch meistens nicht wirklich viel existentiell davon ab, der Druck zum Abliefern ist nicht groß genug.
Schnell KI-basierte Artikel oder Ebooks produzieren oder KI-Modelle als Depressionstherapeut trainieren sind Tätigkeiten, die besonders gut zu diesem Modus als Ideengenerator passen.
So sammelt man mit der Zeit einen Riesenstrauß an begonnenen Projekten an, die einem über den Kopf wachsen und die einen dazu animieren und verleiten, immer schneller zu rotieren.
Ich vermute, dass sich dieser Zustand mega stressig anfühlt, aber im Grunde ist es aDHS außer Kontrolle, manchmal auch als Scannerpersönlichkeit bezeichnet. Gesund wirkt das Gesamtbild auf mich nicht.
Funktionierende Projekte brauchen Menschen mit Ideen und Menschen mit Geduld zum Umsetzen und polieren. In der Hinsicht müssten sich ADHS und ASS eigentlich super ergänzen, wenn beide Seiten die jeweils andere Stärke respektieren.
Ehrlich gesagt, bin ich komplett baff, und frage mich, wie man so einen Eindruck bekommen kann.
Das muss daran liegen, dass der zeitliche Horizont dessen fehlt, wie es all die Jahre war uns gelaufen ist.
Man muss sich mal vorstellen, dass Winkler in den online Meetings für alle Teilnehmer einfach so ansprechbar ist als ein Arzt, den man immer auch mal was zur eigenen Medikation, zu Fragen von GDB, Pflegegrad, Sozialrecht, Depression, Ängsten, Zwöngen, Esstörungen, PDA, Autismus und ich weiß nicht was fragen kann , was auch ganz viele nutzen.
Es gibt durchaus eine Fluktuation bei den Teilnehmern und nicht alle bleiben lange.
Wer geht, der geht, kein Problem.
Bisher waren seine Preise extrem moderat.
280 Euro für einen Emoflex Wochenend-Workshop sind nun wahrlich nicht viel.
Coachinggruppe für 90 Euro für zwei einstündige Vorträge im Monat mit einer Stunde anschließend für freie Fragen und fast tägliche Inputs sind auch nicht viel.
15 Euro für einen einzelnen Vortrag. Ehemalige Teilnehmer der Coachinggruppen können meist kostenlos zuhören.
Und 12 Euro im Monat für tägliches Buddy Coaching, davon zweimal in der Woche mit Winkler höchstselbst plus die Skool Community finde ich auch nicht überteuert.
Er war bisher auch recht kulant mit dem, was die ehemaligen Teilnehmer der Coachinggruppen betraf.
Für diesen Post mit dem Geldverdienen hat er von mehreren auch Contra bekommen.
Ich könnte mir vorstellen, dass er damit liebäugelt, seinen Arztjob vielleicht im Laufe der Zeit zurückzufahren.
Auf jeden Fall möchte er Johannes Drischel helfen, für seine so hilfreiche Erfindung auch irgend eine finanzielle Anerkennung zu bekommen.
Najaaaaaaaaaaaaaaaaa… find ich subjektiv Betrachtet als Betroffener schon. Ist viel Geld für Hilfe, hat nicht jeder mal eben so, gerade als „Lebensscheiterer“ mit ADHS.
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zum Rest kann ich aber nichts sagen… Kenne ich mich ehrlich gesagt nicht mit aus, was ich aber weiß, dass wenn man ein bisschen das Internet durchforstet bekommt man vieles von ihm für lau weil er es nicht versteckt oder exklusiv macht ( Vorträge, Videos, Blog etc.). Zumindest mein Eindruck, aber man muss es schon zusammen suchen, was aber ok ist, finde ich.
Aber andere Wochenendworkshops kosten häufig noch mehr.
Das wollte ich damit sagen, nicht, dass 280 Euro wenig Geld sind.
(Menno, mein iPhone spinnt sowas von seit dem letzten Update, es ist total nervig, wenn man seinen Text nochmal bearbeiten will. Der Cursor ist irgendwie nicht richtig kalibriert und man kann seinen Text nicht mehr korrigieren. Deshalb steht der letzte Satz in meinem Post auch so falsch da - ich konnte es einfach nicht mehr korrigieren…)
Ich frag mich immer wo er noch die ganze Zeit für all diese Dinge findet ? Er müsste doch eh schon einen Fulltime Job haben ?und Familie ?
Er taucht halt immer wieder mit neuen Ideen und Projekten auf . Ist Feuer und Flamme auch bei neuen Sachen wo man Geld verdienen kann. Nicht nur für sich sondern als Idee für uns . Mir kommt das nur immer zu schnell und impulsiv und ist vielleicht noch nicht auf Dauer überprüft. Oder nicht beständig .
Ich glaube es geht ihm nicht nur ums Geld verdienen sondern wirklich Wissen zur Verfügung stellen . Es steckt ja schon überall auch Arbeit und Unkosten dahinter , aber sicherlich mag er auch den Zugewinn.
Er ist halt AdHS und lebt es im Internet voll aus . Trotzdem vertraue ich da Nonos Aussagen dass es ihm auch wirklich ein Anliegen ist zu helfen und Wissen zu vermitteln.
Ja er ist nach Feierabend ungefiltert er selber und sieht die Coachees auch als einen Kosmos, der ihm selber auch wieder Kraft gibt. Da sind ja auch viele aus dem sozialen und therapeutischen Bereich darunter. Und bittet sie - wie alle anderen auch - um Feedback und Austausch.
Und er möchte das, was er findet, auch mit den Teilnehmern teilen und sagt eben auch, dass er selber keine App länger als ein zwei Wochen nutzen würde.
Und ich glaube, dass er selber HB ist, und auch deshalb so schnell von einem zum nächsten Thema mit Begeisterung weiter geht.
Und welcher Arzt traut sich, zu sagen, dass man den Menschen nicht hilft, wenn man sich im Bereich der Neurodivergenz stur an diagnostische Cut-Off-Were hält??
Er sagt, die Menschen sind diesbezüglich wie ein Currygewürz - aus ADHS ASS LRS Dyskalkulie Dyspraxie und womöglich HB und Hochsensibilität - und wenn in der Summe genug von mehreren daraus vorhanden sind, dann braucht es eine Diagnose auch zum Schutz…
Was ich „bewundere“ das er sein ADHS voll ausleben kann und zugleich wirkt er sehr getrieben wie eine Fabrik die Tag und Nacht Produziert. Hinten neuer Rohstoff rein vorne neues Produkt wieder raus .
Ich hoffe er brennt nicht irgendwann aus.
Das schöne ist, er ist mitten im Geschehen „unter uns“ und kann es verstehen und stellt sich ja auch in Frage.