Diskussion - Elvanse: wie sind eure Symptome bei Überdosierung, wie bei Unterdosierung und wie im Rebound ❓

Ja, hatte ich auch schon - hab dann zusätzlich Attentin genommen und dann war es besser!

Eigentlich waren es jetzt 60 zuletzt, seit ca 1,5 Wochen. Musste ich aber auch erst wieder im Kalender nachschauen und herleiten.

Ich sollte es weiterhin aufschreiben :see_no_evil::sweat_smile:

1 „Gefällt mir“

Ja lustig :sweat_smile:klar solltest du​:smiling_face::+1:t3:

Also das finde ich auf der einen Seite sehr interessant! Auf der anderen Seite finde ich du dosierst ziemlich schnell hoch?
Ich weiß nicht mehr wo genau aber ich habe es schon einige Male gelesen, dass wenn man dem Körper nur eine Woche anstatt mehrere Wochen Zeit gibt sich auf eine Dosis einzustellen, schneller der Gewöhnungseffekt eintritt weil man sich immer wieder pusht. Als ob die Transmitter wegen dieser schnellen Überflutung abstumpfen. Wie beim Speed ziehen oder Alkohol trinken usw. Wir wollen ja irgendwann eine Art Symbiose mit dem Medikament eingehen. Uns nicht druckmäßig pushen, oder?

2 „Gefällt mir“

Glaube ich in dem Fall nicht. Die Fachinformationen empfiehlt wöchentlich zu steigern um 20 mg - und dann ist man da auch schnell durch.

Die Ärzte wollen meist monatlich steigern - das hat aber auch den Grund das sie nur eine Packung im Monat aufschreiben können.

2 „Gefällt mir“

Das ist alles sehr interessant! Ich danke dir und bin gespannt wie es mit uns weitergeht🫂schlaf dann gut😅

1 „Gefällt mir“

Danke dir auch!

Hast mich auch mal wieder daran erinnert, dass es wichtig ist das ich mir Notizen mache.

Dosis, Wirkung/ NW, Schlaf vor allem.

Gute Nacht :zzz:. Jetzt bleiben aber wieder nur 6 Stunden bis der Wecker :alarm_clock: klingelt :see_no_evil::roll_eyes:.

Denke mir irgendwie jeden Morgen „heute gehe ich aber früher ins Bett…“

:woman_shrugging:t2::woman_shrugging:t2:

2 „Gefällt mir“

Ich denke mir das auch immer…Aber nachdem ich den ganzen Tag durch Elvanse so gedrückt war, bin ich jetzt hellwach. (Das sagt man doch wenn man überdosiert war, oder? :sweat_smile::woman_facepalming:t4:)Dabei fällt mir noch ein das mein Psychiater mir für die Eindosierung mehrere Dosierungen verschrieben hat. Ich habe also einige Packungen. 20/30/50…Aber vielleicht machen das nicht alle so. Wenn das so vorgegeben ist das man jede Woche 20 erhöht, dann frage ich mich warum wir alle hier so minimal rumdümpeln und debattieren? Haben wir einfach nur Angst? Oder vielleicht sind ja die körperlichen Reaktionen wirklich so extrem bei vielen.

So, jetzt ab ins Bett. Ab 0:00 Uhr steigt wieder der Cortisol Spiegel​:relieved::wave::smiling_face:

1 „Gefällt mir“

Weil, wie Justine sagte, die Ärztinnen* meist nur eine Packung im Monat aufschreiben. Viele dosieren auch nicht gern auf, da müssen wir als Patientinnen dann dafür argumentieren. Ist zäh.
Und dazu dann wahrscheinlich auch manchmal Unsicherheit (statt Angst), ja.
Also beides: viele Ärztinnen geben nicht unbedingt gern sofort mehr, und Unsicherheit. Im Sinne von

*im Stile von @Falschparker sind Männer mitgemeint :adxs_friends:

1 „Gefällt mir“

Danke. Wäre es dennoch ratsam bezüglich der Zyklus Beobachtung erst mal vier Wochen bei einer Dosis so bleiben?

Heute ist wirklich krass. Zyklustag 12. Mein Östrogen ist am höchsten. 30mg. Ich fühle mich wie drüber und etwas wirr. Wenn ich aus meinem Hyperfocus geholt werde bin ich leicht gereizt. Gestern war ich noch total ruhig und entspannt aber dafür depressiv und auch etwas wirr. Hatte vor drei Tagen von 50 auf 30 runter reduziert. Ohje jetzt kommt langsam das dumpfe. Ich habe doch 1 Stunde bis Peak. Ich ahne was kommen könnte, obwohl der Zustand nach Peak immer unberechenbar ist.

Das kann ich doch jetzt nicht die nächsten Tage so aushalten! Soll ich da jetzt morgen 20 probieren oder doch wieder hochgehen? Und dann wenn dieses dumpfe depressive Gefühl bei 50 kommt wieder hochgehen? Eigentlich wollte ich meinen Körper dieses hin und her nicht antun und erst mal bei 30 bleiben. Bin wie gesagt verWIRRt.

Hilfeeeeeeee😅

2 „Gefällt mir“

Hallöchen, Ihr Lieben :slight_smile: Bin ganz neu auf dem Forum - dachte ich meld mich mal an, weil ich doch hier und da ne Frage hätte.
Kleiner Disclaimer: Ich habe hier im Thread gestern Abend viel überflogen, weil es doch recht spät war, daher entschuldigt bitte, wenn die Frage oben bereits beantwortet wurde…

Meine erste Frage:
Ist es bei Euch auch tagesabhängig, wie die Dosis wirkt? Ich nehme seit einigen Monaten 40mg und bin an manchen Tag richtig gut fokussiert (einhergehend mit wenig bis keinem Appetit - gestern hatte ich bis 19Uhr nur eine Brezel gegessen), aber an anderen Tagen etwas leichter ablenkbarer. Habt Ihr dann auch sogar eventuell rausgefunden, von welchen (externen/internen) Faktoren es bei Euch abhängt?

Des Weiteren habe ich noch eine thematisch etwas andere Frage - eigentlich passt die aber gar nicht hier so richtig rein:

Woher bekommt Ihr Euer Elvanse? Verschreibt Euch das ein Psychiater oder bekommt Ihr das sogar von Eurem Hausarzt (vorausgesetzt Ihr habt natürlich einen entsprechenden Arztbrief)? Gibts das ausschließlich auf Privatrezept oder konntet Ihr das schonmal über die Kasse beziehen?

Freu mich auf Eure Antworten ^^

Liebe Grüße

Wir bekommen unser Elvanse für gewöhnlich von einem Psychiater und es bezahlt die Krankenkasse.

Hausärzte haben nur manchmal einen BTM Block weil sie wohl irgendwelche starken Schmerzmittel verschreiben müssen.
Es kommt wohl vereinzelt vor, dass ADHSler Stimulanzien von ihren Hausärzten weiter verschrieben bekommen (also ein Rezept ausgestellt bekommen), aber dann auch nur weil ein Psychiater das so verschrieben hat und sie eben nur weiter verschreiben.
So etwas ist aber meines Wissens eher selten der Fall.
@Justine hat wohl irgendwann im Forum was dazu geschrieben und was rausgesucht, wann ein Hausarzt BTM verschreiben darf.

Super, vielen Dank für die Info! Du weißt nicht zufällig, welcher Psychiater in München noch Kapazität hätte, das über die Kasse zu verschreiben? :slight_smile: Es ist ja auf Dauer leider sehr teuer und meine Eltern machen schon Druck, dass ich jemanden finde…

Moment ich hab gerade ein Verständnisproblem.

Bist Du der selbe User Davida?

Wieso kann Dein Psychiater Dir keine Stimulanzien auf Krankenkassenrezept verschreiben? Hat der/die keine Kassenzulassung?
Oder woher beziehst Du Deine Stimulanzien bisher?

Ich glaube MPH dürfte ja noch relativ günstig sein. Elvanse schon teurer weil es aktuell noch keine Generika gibt.

Hausärzte dürfen alle möglichen BTM verschreiben. Das die Stimulanzien nur eingeschränkt verschreiben dürfen hat aber nichts damit zu tun, dass es BTM sind, also das hat eigentlich einen anderen Grund.

Hab’s hier erklärt.

Warum bekommst du das auf einem Privatrezept?

1 „Gefällt mir“

Ne ich bin ganz neu hier :slight_smile:

In der Kindheit wurde ich auch schon auf ADHS getestet; Medikamente nehme ich allerdings erst, seitdem ich diesen Sommer auf ADHS im Erwachsenenalter getestet wurde. Das habe ich damals aber bei einem Privatpsychiater gemacht, weil die entsprechenden Kassenpsychiater allesamt keine kurzfristigen Termine hatten.
Ich wollte damals einfach schnell Abhilfe noch während der Klausurenphase und da hat mir meine Psychologin dann geraten, die Diagnose und Einstellung der Medikation aus eigener Tasche zu bezahlen.

Bislang habe ich das Rezept über erwähnte Psychiaterin erhalten und erst einmal (aus Not) auf Selbstzahlerbasis von meiner Hausärztin. Langfristig wollte ich das jetzt aber eben über die Kasse bekommen.

Wie lief dein Tag heute wieder mit 50mg?
Ich fand das runterdosieren echt belastend. Als heute die 30 aufgehört haben war ich voll happy! Morgen geh ich wieder hoch und immer so weiter👍🏼

Hallo Ferdinand,

ja, das ergibt Sinn. Wenn allerdings der Privatpsychiater einen Bericht schreibt und darin genau Medikament und Dosis angibt, die du brauchst, kann deine Hausärztin das Medikament selbstverständlich auch auf Kassenrezept verschreiben.

Ich hatte diese Konstellation ich glaube von 2014 bis 2019, einen privaten Psychiater, zu dem ich einmal im Jahr hin ging und der für den Termin einschließlich neuen Bericht 50, später 60 € nahm, und die Rezepte für die Medis bekam ich von meinem Hausarzt.

Auf Kassenkosten, außer das unretardierte Methylphenidat, das natürlich auf Privatrezept, weil es ja nur für Kinder zugelassen ist. Das ist aber der geringste Anteil.

Hello,
ich schließe mich dem Thema hier mal an, da ich auch nochmal einen Versuch mit Elvanse starte.
Ich habe schon mal Elvanse genommen in einer Zeit, wo ich das Gefühl hatte, dass Medikinet nicht mehr richtig wirkt bei mir. Ich bin auch mit 30mg eingestiegen, aber das lag auch daran, dass ich vorher über den Tag verteilt eine relativ hohe Dosis MPH genommen habe. Damals habe ich bei 30mg nichts gemerkt und mir ging es absolut nicht gut. War wahrscheinlich auch, weil die ADHS Symptomatik wieder komplett zurück gekommen ist. Das MPH vorher hat ja auch nicht gar nicht mehr gewirkt.

Mit 50mg hatte ich das Problem, dass es ebenfalls nicht lang genug gewirkt hat (ca. 5 Stunden) und ich nach gefühltem Wirkende total müde, erschöpft und ausgelaugt war. Zusätzlich kamen manchmal noch Kopfschmerzen und so ein emotionales Tief dazu. Während der Wirkung habe ich es als ganz gut empfunden. Ich war konzentrierter und fokussierter und hatte nicht mehr so Probleme mit der executive dysfunction. Ich kann mich nicht mehr ganz genau an alle Wirkungen/Nebenwirkungen erinnern.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es jetzt wird und hoffe, dass ich auch mal in den Genuss der „subtilen“ Wirkung komme. :slight_smile:

3 „Gefällt mir“

Wie viel nimmst du denn jetzt? :thinking:

1 „Gefällt mir“

Ich nehme jetzt 50mg. Hat auch gut gewirkt und heute gab es zumindest nicht die schwere Müdigkeit nach wirkende, aber wirkt leider definitiv noch zu kurz (nach 5 1/2 Stunden kommen die Symptome wieder). Bei medikinet retard musste ich auch 2-3x am Tag etwas nehmen.

Ich werde mal abwarten, wie die nächsten Tage werden.